Rumtraube-Sahne-Eis

25 Min leicht
( 10 )

Zutaten

Zutaten für 6 Personen
Eismasse:
Rosinen 60 g
Rum 50 ml
gezuckerte Kondensmilch 1 Dose
Sahnefest 2 Pck.
Sahne 350 ml
Rumaroma 1,5 Röhrchen
Für den Becher oder das Törtchen:
Kuvertüre Zartbitter 80 g
Kuvertüre Vollmilch 80 g

Zubereitung

Vorbereitung:
25 Min
Ruhezeit:
30 Min
Gesamtzeit:
55 Min

Vorbereitung :

1.Rosinen in eine Schüssel geben und mit dem Rum übergießen. Sie schmecken in dem Eis besonders gut, wenn man sie schon 1 Tag vorher darin einweicht...;-) Beide Kuvertüre-Sorten grob zerkleinern und bei milder Hitze über dem Wasserbad lauwarm erwärmen und schmelzen lassen. Für das Befüllen dann möglichst eine Silikon-Matte mit 6 größeren Muffinmulden (Höhe 4 cm, oberer Durchmesser 7 cm) verwenden. Bei dem flexiblen Silikon bekommt man später die gefüllten Schokoladenbecher problemlos herausgedrückt.

2.Die Silikonmatte zuerst auf ein entsprechend großes Brett legen, anschließend nacheinander in jede Form ca. 3 TL Kuvertüre geben und sie mit auch mit ihm vom Boden aus ringsherum am Rand hochstreichen. Wenn alle so gefertigt sind, das Brett mit der Matte zum schnellen Erhärten der Kuvertüre kurz in den Kühlschrank geben (ich habe es allerdings bei den kalten Temperaturen einfach kurz vor ein offenes Fenster gestellt, ging auch ratz fatz). Wenn die Kuvertüre fest geworden ist, bei allen Förmchen noch einmal mit dem jetzt immer wieder nur in die Kuvertüre getauchten Pinsel ringsherum den Rand etwas dicker bestreichen und stabiler machen. Danach zur Erhärten noch einmal kurz kühlen.

Eismasse:

3.Während dessen in einer größeren Schüssel die gezuckerte Kondensmilch mit Sahnefest und Rumaroma so lange mit den Rührhaken des Handmixers aufschlagen, bis sich ihr Volumen etwa verdoppelt hat. Dann die Sahne sehr steif schlagen, mit einem Handschneebesen behutsam unterheben, und zum Schluss die eingeweichten Rosinen inkl. restlichem Rum. Die Masse bis zum oberen Rand in die Schokoladen-Förmchen füllen und sie in den Froster stellen. Dort sollten sie über Nacht gut fest werden. Das Eis ist - obwohl es ohne Ei ist - super cremig und bildet auch nach längerer Aufbewahrung keine Kristalle....wobei das mit der längeren Aufbewahrung so'ne Sache ist..........;-)))).....es macht nämlich süchtig.

4.Aber, da es die einfachste und unkomplizierteste Art ist, cremiges Eis herzustellen, was auch bei längerer Lagerung nicht steinhart wird, kann man ja schnell eine neue Sorte kreieren. Allerdings sollten Früchte nur in Form eines Curds hinzu getan werden, damit ihre Flüssigkeit (Saft)das Eis später nicht hart werden lässt. Da in einem Lemon-, Orangen- oder einem anderem Curd (Grundrezept siehe unten) außer Fruchtsaft Butter und Eier enthalten sind, verändert sich bei einer Zugabe die spätere Konsistenz nicht. Man kann aber auch mit Flavour-Drops oder anderen Aromen arbeiten. Siehe auch die Links: Fürst-Pückler-Eis-Happen Espresso Semifreddo Lemon Curd Creme...auch mit anderen Früchten auf Vorrat herstellbar.

Anmerkung:

5.Die u.a. Ruhezeit bezieht sich nur auf das Erhärten der Kuvertüre. Die Zeitangabe für das Durchfrieren über Nacht hätte den Rahmen gesprengt....;-) Beim Einfüllen evtl. übrig gebliebene Eismasse in ein Gefäß geben, so gefrieren lassen und als Kugeln servieren. Wenn man jedoch eine Silikonmatte mit mehr als 6 Mulden besitzt, dann würde die Eismasse für 2 - 3 Schokoförmchen mehr reichen. Allerdings müsste dann die Menge der beiden Kuvertüren jeweils auf 100 g erhöht werden.

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