Pizzoccheri Graubündener Art

leicht
( 6 )

Zutaten

Zutaten für 2 Personen
Nudelteig:
Buchweizenvollkornmehl 115 g
Weizenmehl 35 g
Salz 0,5 TL
Ei Gr. M 1
Wasser 30 ml
Gemüse und weitere Zutaten:
Karotten 100 g
Kartoffeln 150 g
Lauch 50 g
Wirsing- oder Spitzkohl 170 g
Zwiebel 1 mittelgroße
Knoblauchzehen 5
Salbeiblätter 5
Butter 75 g
Fortina (ital. Bergkäse) 200 g
Parmesan 100 g
Erbsen grün TK 100 g

Zubereitung

Nudelteig:

1.Beide Mehle mischen und auf die Arbeitsfläche geben. In die Mitte eine Mulde schieben. Das verquirlte Ei, Salz und zunächst 10 ml Wasser hinein geben und mit einer Gabel vom Rand her alles krümelig miteinander vermengen. Dann mit den Händen und unter vorsichtiger, löffelweiser Zugabe des restlichen Wassers alles zu einem glatten, elastischen, aber nicht klebenden Teig verarbeiten. Die o.a. 30 ml Wasser können, müssen es aber nicht sein. Es richtet sich etwas danach, wie das Mehl die Flüssigkeit aufnimmt. Also nicht gleich alles auf einmal zugeben. Sollten allerdings auch die 30 ml nicht ausreichen, dann beim Kneten nur noch etwas die Hände mit Wasser benetzen, das sollte dann ausreichen. Den fertigen Teig in Klarsichtfolie wickeln und bei Zimmertemperatur wenigstens 30 Min. ruhen lassen.

Vorbereitung Gemüse und weitere Zutaten:

2.Kartoffeln und Möhren schälen. Kartoffeln in ca. 2 cm große Würfel schneiden, Möhren halb so groß. Bis zur Verwendung in etwas kaltem Wasser bereit halten. Lauch putzen, halbieren, gründlich waschen und Hälften in nicht zu dünne Streifen schneiden. Wirsing bzw. Spitzkohl in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch häuten. Zwiebel in kleine Würfel schneiden, Knoblauch grob hacken. Salbei grob hacken. Beide Käsesorten fein reiben.

Fertigstellung:

3.Den Nudelteig auf einer gut bemehlten Fläche mit einem Rollholz 2 mm dünn ausrollen. (Maschine ist nicht erforderlich). Dann ihn in 8 cm breite Bahnen schneiden. Diese in 8 mm schmale Streifen schneiden. So erhält man 8 cm lange und 8 mm breite Nudeln, die auf einem leicht bemehlten Brett ausgebreitet und bereit gehalten werden. Kann gut vorbereitet werden, können ruhig etwas antrocknen.

4.Den Ofen auf 200° vorheizen und eine Auflaufform ca. 20 x 20 darin erhitzen. In einem größeren, höheren Topf ausreichend gut gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Kartoffeln, Möhren, Lauch und Kohl hinein geben und ca. 4 Min. köcheln lassen. Dann die Nudeln zugeben und alles weitere 10 Min. köcheln lassen.

5.Während dessen in einer größeren Pfanne die Butter erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Salbei drin anschwitzen. Dann Nudeln und Gemüse probieren und testen, ob der Garpunkt erreicht ist. Wenn ja, Topf vom Herd ziehen und Gemüse mit einer Siebkelle aus dem Sud heben, sehr gut abtropfen lassen und in die Pfanne mit Zwiebel, Knoblauch und Salbei geben. Hitze herunter schalten und gut durchschwenken.

6.Nun die TK-Erbsen nur zum Erwärmen kurz in das Kochwasser des Gemüses geben (müssen nicht mitgekocht werden, da sie schon weich sind).

7.Die heiße Auflaufform (Vorsicht) aus dem Ofen holen. Eine Lage Gemüse mit Nudeln einfüllen und dann immer im Wechsel mit einer guten Lage Käse schichten. Den oberen Abschluss sollte eine Lage Käse bilden, auf der dann die aus dem heißen Sud gehobenen, abgetropften Erbsen verteilt werden. Danach die Auflaufform noch einmal ganz kurz in den Ofen schieben, damit die obere Käseschicht verlaufen kann.

8.Dieses Gericht habe ich vor Jahren in Graubünden kennen und lieben gelernt und es endlich wieder gefunden. Man kann alles super vorbereiten und die Zubereitung geht dann recht schnell. Beim Käse sollte es sich wirklich um einen würzig-kräftigen handeln. Ich habe in einer ital. Supermarkt den Fontina bekommen, und er passte super. Ein anderer, kräftiger Bergkäse geht aber auch. Leider sind diese Sorten nicht ganz billig, aber dafür spart man ja am Fleisch...;-)) Auch beim Parmesan sollte man "nicht sparen", denn auch er gibt dem Gericht erst den richtigen Geschmack.....und man hat beim Essen sogar direkt ein kleines "Hütten-Feeling".....;-)))........also'n Gut'n............

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