Schweinefleischspieße auf Madura-Art

35 Min mittel-schwer
( 3 )

Zutaten

Zutaten für 2 Personen
Schweinefleisch, durchwachsen 400 g
Für die Marinade:
Chili, rot, frisch oder TK 1 kleiner
Knoblauchzehen, frisch 2 mittelgrosse
Austernsauce, (Saus Tiram) 2 EL
Kecap Tim Ikan, (s. Anhang) 1 EL
Tomatensaft 2 EL
Sesamöl, dunkel 2 EL
Für die Sauce:
Erdnusssauce, (s. Anhang) 8 EL
Sojasauce, salzig 2 EL
Rest der Marinade etwas
Für die Madura-Art:
Seeräuber-Sambal, (s. Anhang) 2 EL
Zwiebelchen, rot 6 kleine
Limone 1
Glatte Petersilie, klein geschnitten 4 TL
Außerdem:
Bambusspieße, ca. 30 cm lang, (Asia-Shop) 8
Nährwertangaben: Angaben pro 100g
kJ (kcal)
119 (28)
Eiweiß
3,2 g
Kohlenhydrate
0,9 g
Fett
1,2 g

Zubereitung

Vorbereitung:
30 Min
Garzeit:
5 Min
Ruhezeit:
1 Tag
Gesamtzeit:
1 Tag

1.Das am Stück gekaufte Schweinefleisch ist im leicht angefrorenen Zustand quer zur Faser in ca. 5 mm dicke Steifen zu schneiden. Die Streifen sollten ca. 2 cm breit sein. Das Fleisch gegebenenfalls vor dem Frieren dazu klopfen.

2.Für die Marinade den Chili waschen und den Stiel entfernen. Den Knoblauch schälen. Mit den restlichen Zutaten in einen Blenderbecher geben und auf höchster Stufe in 1 Minute fein pürieren. Das Fleisch damit 24 Stunden im Kühlschrank marinieren, dabei mindestens 3-mal durchmischen.

3.Die Sauce und das Sambal nach Rezept herstellen. Mit der Sojasauce verdünnen und vor dem Servieren die eventuell übrig gebliebene Marinade untermischen. Die Servierschalen dann auf Madura Art vorbereiten.

4.Vor Gebrauch die Holzspieße ca. 1 Stunde wässern. Das Fleisch abseihen und gut abtropfen lassen. Die Marinade behalten. Die Fleischstreifen wellenförmig aufspießen. Die Wellenhöhe sollte gleich der Breite der Fleischstreifen sein und man lässt ca. 10 cm für den Griff frei.

5.Ich habe mit Oberhitzen-Grill und mit Abdeckung der Griffseiten mit Alufolie die Spieße gegrillt und nur 1 Mal gewendet. Vor dem Verzehr werden die Spieße angehoben, alle Beilagen mit dem Löffel unter die Sauce gemischt und dann über die Spieße verteilt. In Indonesien werden die Sate mit Reis serviert. Aber es geht auch ohne!

Anmerkung:

6.Die durch eine gigantische Brücke zur Halbinsel gewordene Insel Madura liegt im Nordosten von Java. Kulinarisch bekannt ist sie in Indonesien durch ihre speziell gewürzten Speisen. Die dafür benutzten Blätter und Wurzeln werden nur dort kultiviert. Die im Rezept verwendete thailändische Erdnusssauce kommt der in Madura verwendeten sehr nahe. Madura-Art ist die Art des Marinierens vom Fleisch und des Servierens mit Zwiebeln, Limonenabschnitte, ein wenig Grünzeug und Sambal.

7.Die spezielle indonesische Grilltechnik lässt sich nicht so einfach nachmachen. Eine einfache, längliche Wanne (ca. 10 cm breit und 50 cm lang für den Hausgebrauch, ca. 1 Meter für den professionellen) wird mit den harten, verkohlten Kokosschalen mit einem Ventilator (in ländlichen Gegenden ist das ein Mensch mit einem Fächer) betrieben. Die abgestrahlte Hitze beträgt ca. 700 bis 800 Grad. Die aufgelegten Spieße werden dabei 2 Mal mit der Marinade eingepinselt und gewendet. In 3 bis 4 Minuten ist alles erledigt.

Anhang:

8.Erdnusssauce, siehe: Thailändische Erdnußsauce – Naam Jim Muh Sate Seeräuber-Sambal, siehe: Sambal Bajak Laut ala Jogyakarta

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