Pörkölt

leicht
( 19 )

Zutaten

Zutaten für 4 Personen
Rinder-Schmorfleisch 1000 g
Schweineschmalz/-fett 70 g
Zwiebeln, gewürfelt 400 g
Knoblauchzehen, fein gehackt 3
grüne Peperoni, scharf, fein gewürfelt 2
Spitzpaprika, rot, fein gewürfelt 1
Paprikapulver edelsüß 3 leicht geh. EL
Paprikapulver scharf 1 leicht geh. EL
geschälte Tomaten 1 kl. Dose
Thymian frisch 2 Zweige
Majoran getrocknet 1 leicht geh. TL
Salz, Pfeffer aus der Mühle etwas
evtl. etwas Wasser, Brühe oder Rotwein etwas

Zubereitung

Anmerkung:

1.Das, was wir als Gulasch bezeichnen ist in Ungarn Pörkölt. Es unterscheidet sich zwar von einigen Zutaten kaum vom Gulyás (Gulasch in Ungarn), es wird aber mit viel weniger Flüssigkeit geschmort und hat dadurch eine dicklichere Konsistenz (so eben wie bei uns bekannt). Das original Gulyás würden wir bei uns eher als eine Gulaschsuppe servieren, denn es wird mit viel Flüssigkeit zubereitet und enthält noch klein geschnittene Kartoffeln und die ungarischen Nokedli (Spätzle). Diese kann man allerdings auch sehr gut als Beilage zum Pörkölt reichen.

Zubereitung:

2.Fleisch 2 - 3 cm groß würfeln. Zwiebeln häuten und in kleine Würfel schneiden. Peperoni und Spitzpaprika von den Kernen befreien und klein würfeln. Knoblauch häuten und fein hacken.

3.Zwiebel, Knoblauch, Peperoni und Spitzpaprika im Schweineschmalz anbraten und glasig dünsten.

4.Topf kurz vom Herd ziehen und beide Paprikapulver-Sorten untermischen. (Es darf nicht zu heiß sein, sonst wird der Paprika bitter).

5.Topf wieder auf den Herd zurückstellen und sofort das Fleisch zugeben. Gut umrühren. Thymian-Zweige und Majoran beifügen, gut pfeffern und salzen und mit der Tomate angießen. Dabei zu große Tomaten etwas mit einem Messer zerteilen. Wieder alles gut umrühren und evtl. mit etwas Flüssigkeit aufgießen. Das aber mit Vorsicht, denn meist zieht sich noch Flüssigkeit aus dem Fleisch. Es soll eine dickliche Soße entstehen.

6.Alles nun bei kleiner bis mittlerer Hitze ca. 2 - 3 Stunden leicht schmoren lassen. Dabei immer mal umrühren und die Flüssigkeitsmenge überwachen. Es darf auch nicht zu trocken sein, sonst brennt es an.

7.Das Pörkölt ist fertig, wenn das Fleisch zart, aber nicht zerfallen ist und wenn die Soße - auch durch die vielen Zwiebeln - so dicklich ist, dass man sie beinahe mit einer Gabel essen kann.

8.Als Beilage hatten wir die original ungarischen Nokkedli bzw. Galuska(Spätzle). Man kann natürlich auch Klöße aus gekochten Kartoffeln als Beilage reichen. Ansonsten halt so, wie jeder es geschmacklich mag.

9...........'n Gut'n..........

Auch lecker

Kommentare zu „Pörkölt“

Rezept bewerten:
5 von 5 Sternen bei 19 Bewertungen
Jetzt Rezept kommentieren
Lade...

Weitere Vorschläge zu
„Pörkölt“