Vorrat: Powidl

leicht
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Zutaten

Zutaten für 2 Personen
Zwetschgen frisch 3500 Gramm
Zucker 850 Gramm
Zimt gemahlen 1 Esslöffel (gestrichen)
Gewürznelken 3 Stück
Zwetschgenkerne - siehe "Sternchen" unten 6 Stück
Tonkabohne 1 Stück
Slibowitz - Pflaumenschnaps aus Kroatien 6 cl

Zubereitung

1.Die Zwetschgen entkernen, klein schneiden und in eine große Pfanne oder Auflaufform geben.

2.In ein Säckchen oder einen Einmalteebeutel die Nelken, die in Stücke gehackte Tonkabohne und 10, mit einem Hammer zertrümmerte Zwetschgenkerne* geben. (Habe die Kerne in einen Gefrierbeutel gegeben und mit dem Schnitzelklopfer zerschlagen.)

3.Zucker mit Zimt mischen und zusammen mit dem Schnaps über die Zwetschgen schütten und gut vermischen.

4.Das Gewürzsäckchen in der Mitte "versenken" und mit Zwetschgenstücken bedecken. Deckel drauf und über Nacht stehen lassen.

5.Das Rohr auf 120 Grad vorheizen und die Früchte nun ganz langsam bei leicht geöffneter Backofentür garen lassen. NICHT UMRÜHREN!!!!

6.Nach ca. 3 Stunden das Gewürzsäckchen entfernen.

7.Sobald die Zwetschgen anfangen, dunkel zu werden, ab und zu den Flüssigkeitsstand prüfen und eventuell etwas umrühren.

8.Sobald die Masse beginnt zäh zu werden, diese in einen hohen Topf umfüllen und mit dem Zauberstab pürieren. Sie ist nun fast schwarz und dickflüssiger als Honig.

9.Schraubdeckelgläser heiß ausspülen und das Powidl bis zum Rand hin einfüllen.

10.Es hat fast 12 Stunden gedauert, bis die gewünschte Konsistenz erreicht war. Das hing aber mit der Menge der Zwetschgen zusammen, die auch noch ziemlich saftig waren. Das Zeug schmeckt aber so gut, dass ich das bestimmt wieder mache, egal, wie lang das dauert und die Stromrechnung belastet. ;-)

11.* Nun könnte man einwenden, dass die Kerne giftig sind. Das stimmt natürlich schon. Sie enthalten Amygdalin (wird auch Vitamin B17 genannt), das sich im Magen in Blausäure und Benzaldehyd umwandelt. 0,5 - 3,5 mg/kg Körpergewicht an Blausäure sind tödlich. Man müsste also mindestens 50 -60 Kerne ESSEN, uns sich zu gefährden. Hier werden die Kerne aber nur zur Aromatisierung verwendet und gelangen nicht in den Magen. Übrigens enthalten sehr viele Lebensmittel dieses Amydalgin, wie zum Beispiel Brombeeren, Erbsen, Bohnen und noch viele mehr.

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