Brandteig

55 Min mittel-schwer
( 12 )

Zutaten

Zutaten für 6 Personen
Wasser 250 ml
Salz 1 Prise
Butter 50 g
Mehl 150 g
Eier frisch 4 Stück

Zubereitung

Vorbereitung:
5 Min
Garzeit:
50 Min
Ruhezeit:
10 Min
Gesamtzeit:
1 Std 5 Min

1.Das Wasser mit Salz und Butter in einem Topf aufkochen. Alles Mehl auf einmal dazu schütten und sofort mit einem Rührlöffel glatt rühren. Die Masse unter kräftigem Rühren so lange "abbrennen", bis sich daraus ein Kloß bildet und der Topfboden mit einer weißen Haut überzogen ist.

2.Den Topf vom Herd nehmen, den Teig in eine Schüssel umfüllen und leicht abkühlen lassen.

3.Nun ein Ei nach dem anderen unter den Teig rühren. Wer's ganz stilecht mag, nimmt dazu einen Holzrührlöffel mit Loch. Alle anderen geben ihr Bestes mit den Knethaken des Handrührgeräts. Jedes einzelne Ei dabei erst vollständig einarbeiten. Den Teig anschließend so lange rühren, bis er geschmeidig ist und richtig glänzt. Er sollte in langen Spitzen vom Löffel (oder den Knethaken) reißen.

4.Den Brandteig dann nach Rezept weiter verarbeiten. In der Regel formt man einzelne Teigstücke mit Löffeln oder Spritzbeutel (nicht zu groß, denn sie verdoppeln im Backofen ihr Volumen) und backt sie ca. 20 Minuten lang.

Tipps:

5.Je frischer die Eier, umso lockerer wird der Brandteig. Wie frisch ein Ei ist, kriegen Sie ganz leicht mit diesem Trick raus: Füllen Sie Wasser in einen Messbecher und legen dann vorsichtig das Ei hinein. Ein frisches Ei sinkt zu Boden, ein ungefähr sieben Tage altes Ei steht darin und ein Ei, das ca. drei Wochen alt ist, schwimmt.

6.Brandteig mag's heiß, am liebsten sind ihm um die 220°. Bei zu niedriger Temperatur fällt das Gebäck zusammen. Ist die Temperatur zu hoch, bilden sich frühzeitig Krusten und das Backwerk kann nicht mehr richtig aufgehen. Heizen Sie den Backofen auch immer vor (Heiß- bzw. Umluft ist für Brandteig nicht geeignet).

7.Machen Sie Ihrem Brandteig Dampf! Je mehr feuchte Hitze während des Backens im Ofen herrscht, umso mehr geht das Gebäck auf. Stellen Sie deshalb in die hintere Ecke des vorgeheizten Backofens ein ofentaugliches Gefäß mit heißem Wasser.

8.Apropos Aufgehen: Lassen Sie Brandteig zum richtig guten Gelingen Platz und Zeit. Setzen Sie die einzelnen Teigstücke (die Sie mit Löffeln formen oder mit einem Spritzbeutel direkt aufs Backblech spritzen können) nicht zu dicht nebeneinander. Und ist das Blech erst einmal im Ofen, widerstehen Sie der möglichen Versuchung, die Backofentür vor Ende der Backzeit zu öffnen (auf jeden Fall aber während der ersten 15 Minuten!). Denn dann würde das Gebäck zusammenfallen.

9.Fetten Sie das Backblech immer gründlich ein oder legen es mit Backpapier aus.

10.Brandteiggebäck lässt sich am besten Aufschneiden, wenn es zwar schon abgekühlt, aber noch lauwarm ist. Aufgeschnitten und ausgekühlt können Sie ungefülltes Brandteiggebäck auch prima einfrieren.

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