Waffeleisen: Leckere belgische Waffeln oder Herzwaffeln backen

Herzwaffel in einem Waffeleisen
Frische Waffeln lassen sich in einem Waffeleisen schnell und einfach zubereiten. © iStockphoto

Ob Waffelautomat, Herzwaffeleisen, Belgisches Waffeleisen oder Brüsseler Waffelautomat, unterschiedlich sind vor allem Leistung und Preis der angebotenen Geräte. Darum sollte man sich vor dem Kauf überlegen, wie oft und wie viele Waffeln man zubereiten möchte.

Waffeln haben Tradition

Wahrscheinlich entwickelten sich die Waffeln, die wir heute kennen, traditionell aus der Hostienbäckerei. Nachweislich sind Waffeleisen bereits im 13. Jahrhundert verwendet worden. Damals gab es in Frankreich sogar eine Zunft der Waffelbäcker. In Deutschland aß man vor allem im Norden gerne und häufig Waffeln. Im Süden reichte man sie dagegen vor allem zu kirchlichen Anlässen und Feierlichkeiten.

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Dem Waffeleisen liegt eine altbewährte Technik zugrunde

Damals wie heute besteht ein Waffeleisen aus zwei Platten, die erhitzt werden. In früheren Zeiten wurde sehr viel Wert auf ein individuelles Waffelmotiv gelegt, denn jedes Eisen war ein Einzelstück und wurde von Hand gefertigt. Moderne Waffelautomaten besitzen meist rautenförmige Vertiefungen, die ein Muster formen. Rund, eine Herzform oder rechteckig sind die gängigen Formen.


In die Vertiefungen zwischen den Platten wird der Waffelteig gefüllt, der aus Mehl, Eiern, Zucker, Milch und Butter besteht. Während man früher die Waffelplatten mit einer Speckschwarte einrieb, damit sich die Waffel später gut ablöste, ist dies in Zeiten von Antihaftbeschichtungen eigentlich nicht mehr nötig. Normalerweise reicht das im Teig enthaltene Fett, um die Waffel gut vom Eisen zu lösen.

Worauf sollte man beim Waffeleisen-Kauf achten?

Herzwaffeln
Frische Waffeln schmecken jedem - und können nach Geschmack belegt werden. © Joerg Mikus/TAP

Waffelautomaten gibt es bereits für wenig Geld, sie können aber auch mehrere hundert Euro kosten. Wer viele Waffeln auf einmal backen möchte, kann sich ein Doppelwaffeleisen zulegen. Perfekt braun werden die Waffeln in einem soliden Waffeleisen mit schweren Platten, die die Wärme gleichmäßig verteilen. Moderne Geräte besitzen einen Regler für den gewünschten Bräunungs- und Knuspergrad. Hochwertige Geräte verfügen zusätzlich über Temperatur- und Zeitregler.


Nicht zuletzt sollte man darauf achten, dass das Gerät mit einem Überhitzungsschutz sowie einem akustischen Signal ausgestattet ist, damit man beim Waffelbacken nicht ständig danebenstehen muss. Es gilt: Je höher die Wattleistung, desto schneller ist eine knusprige Waffel gebacken.

Das Waffeleisen richtig reinigen

Grundsätzlich sollte das Waffeleisen nur gereinigt werden, wenn es bereits abgekühlt ist. Mit einem rauen Tuch und etwas Allzweckreiniger kommt man auch gegen hartnäckigere Teig- und Fettflecke an. Bequem ist es, wenn die Heizplatten zum Reinigen herausgenommen werden können, denn sie sind in der Regel spülmaschinengeeignet. Mit harten, spitzen Gegenständen dürfen die Platten jedoch nicht bearbeitet werden, da sonst die Antihaftbeschichtung beschädigt wird. Mit ein wenig Pflege hat man lange Freude an seinem Waffelautomaten.