Pichelsteiner

leicht
( 10 )

Zutaten

Zutaten für 8 Personen
Möhren 20 Stück
Blumenkohl frisch 1 Stück
rote Zwiebeln 4 Stück
Porree frisch 1 Stück
Sellerie frisch 1 Scheibe
Frühlingszwiebeln frisch 1 Bund
Suppenfleisch 300 Gramm
Lorbeerblatt 3 Stück
Wacholderbeeren 30 Stück
Salz etwas
Wasser 5 Liter

Zubereitung

1.Der Pichelsteiner ist ein klassischer Eintopf. Quelle: Tante Wiki Zur Entstehung des Pichelsteiner existieren mehrere Versionen. Der Pichelsteiner ist mit Sicherheit schon vor 1874 bekannt gewesen. Alte Regener wissen zu berichten, dass im Jahr 1742 eine Bäuerin im Wieshof gezwungen gewesen war, den Panduren Trenk und seine Leute zu verpflegen. Sie hatte jedoch nur Kraut und Rüben (Kartoffeln waren noch nicht bekannt) und einige Reste Fleisch zur Verfügung, die sie in ihrer Not in einem großen Kessel, der an einem Haken über dem Feuer hing (Pichel genannt), zusammen gekocht hat. Es soll so schmackhaft gewesen sein, dass das Rezept erhalten blieb. Eine andere Geschichte besagt, dass das Rezept um 1850 von der Wirtin Augusta Winkler in Grattersdorf am 832 m hohen Büchlstein im Bayerischen Wald erfunden worden sein soll. Außerdem wird berichtet, dass Bismarck diesen Eintopf 1893 nach langer Krankheit mit großem Appetit geschmaust habe. Daher wird der Pichelsteiner Eintopf auch „Bismarck-Ragout” genannt. 1894 taucht das Rezept des Pichelsteiner Eintopfs zum ersten Mal in einem Kochbuch auf (Lindauer Kochbuch). Heute ist es in allen neuen deutschen Rezeptsammlungen zu finden. Roland Gööck rechnete es zu den hundert berühmtesten Rezepten der Welt. Es ist zu erwähnen, dass die Stadt Regen seit über 100 Jahren das „Pichelsteinerfest” zur Kirchweih feiert.

2.Zuerst das Suppenfleisch mit gesalzenen Wasser, dem Lorbeerblatt und den Wacholderbeeren, zirka zwei Stunden weichkochen. Das Fleisch herausnehmen und auf Seite stellen. Abkühlen lassen.

3.Das Gemüse putzen und in löffelgerechte Stücke schneiden. Zu dem Sud im Topf geben und gegebenfalls mit Wasser auffüllen. Das Gemüse muß bedeckt sein. Dann Fertiggaren und das Fleisch ebenfalls in kleine Stücke schneiden und dazugeben. Abschmecken ! Ich nehme nie Pfeffer !

4.Jetzt kann man dazu essen was man will, ich nehme zu ersten Mal kleingeschnittene Kartoffeln, koche sie aber extra. Dann am zweiten Tag Nudeln usw. Der Eintopf schmeckt nach jedem Aufwärmen besser !!! Viel Spass beim Nachkochen !

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