Zutaten für 6 Personen
| Kartoffeln | 2500 Gramm |
| Eier | 10 |
| Mehl | etwas |
| Salz | etwas |
| Öl | etwas |
Zubereitung
40 Min
1. Als ich Kind war, hat mein Vater die Reibekuchen gemacht. Warum? Weil es eine elende Arbeit war, die Kartoffeln zu reiben. Und mein Vater war ganz schön pfundig. Er hat allein 30 Stück verzehrt. Erst seitdem ich eine Küchenmaschine habe, macht mir dieses Rezept so richtig Spaß. Warum für eine chaotische Familie?
2. Da geht es um die Beilagen. Meine Schwiegertochter gibt Maggi drauf, meine Tochter isst Salat dazu, meine Enkelin mag sie mit Nutella und ich esse sie am Liebsten auf dunklem kornigen Schwarbrot mit Rübenkraut. Für alle gibt es aber Apfelmus dazu. Und wie immer bei uns: ein Rezpt und tausend Möglichkeiten.
3. Die Kartoffeln schälen und reiben. Ich reibe immer drei bis vier Kartoffeln auf der feinsten Stufe, damit sie musig werden. Der Rest wird grob gerieben. Jetzt die Eier und Salz dazugeben. Beim Mehl habe ich keine Angabe gemacht, weil das echt Gefühlssache ist. Ich mache den Teig eher dünner.
4. Öl in der Pfanne heiß werden lassen. Dann mit dem Esslöffel den Kartoffelbrei in mittelgroße Portionen in das Öl geben. In einer 26 cm Pfanne brate ich 5 Reibekuchen aus. Wenden und fertig. Da man ja große Mengen brät, lege ich die fertigen Reibekuchen auf ein Backblech und schiebe das Ganze bei 100 Grad in den Backofen.
5. Allerdings bleibt die Kruste nicht so schön. Wenn ich ganz lieb bin, brate ich die Reibekuchen, während die Familie am Tisch sitzt. Allerdings bin ich dann immer die Gelackmeierte, da ich dann eher selten was zu essen kriege.
- Rezept meldenRezept bewertenRezept von O****e
vom















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