Kräuterkunde

10 Mineinfach

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Zutaten

Zutaten für eine Person
Brunnenkresse1 TL
Basilikum1 TL
Bohnenkraut1 TL
Chili rot1 EL
Fenchel frisch1 TL
Ingwer gehackt1 TL
Knoblauch frisch1 EL
Koriander Gewürz1 TL
Kümmel1 TL
Lorbeerblatt1 TL
Majoran frisch1 TL
Meerrettich frisch1 EL
Muskatnuss1 TL
Rosmarin1 TL
für die Gesundheit und zum Abschmecken von Gerichten etwas
Nährwertangaben:

Zubereitung

Gesamtzeit:
10 Min
  • 1. Brunnenkresse wird oft zu Frühjahrskuren genutzt, man kann sie dazu roh essen oder einen Salat zu bereiten. Aber auch als Zugabe in andere Salate ist sie sehr beliebt. Aufgrund des hohen Vitamingehaltes ist sie deswegen eine wichtige Beigabe.

    2. Basilikum ist eine einjährige Pflanze, die 20 bis 50 cm hoch wächst. Sie hat einen sehr angenehmen und aromatischen Geruch. Je nach Art sind die Blüten weiss, gelbweiss oder rötlich. Die Blätter sind eiförmig oder länglich und grün bis weinrot.Basilikum wird auch in der Küche gern um Würzen verwendet. Basilikum enthält neben ätherischen Ölen auch Gerbstoffe, die sowohl den Appetit als auch die Verdauung anregen. Es lindert außerdem Migräne, Schlaflosigkeit und Nervosität.

    3. Bohnenkraut ist im östlichen Mittelmeerraum heimisch. Es schmeckt kräftig würzig bis pfeffrig und eignet sich für alle Gerichte mit grünen und gelben Bohnen. Aber auch Suppen und Lammgerichte lassen sich damit würzen.

    4. Chili's gehören eigentlich zur Familie der Paprika, aber wenn man Chili hört, meint man doch eher die sehr scharfen Vertreter dieser Gattung, die man manchmal zum Kochen nimmt und die einem den Atem rauben können, wenn man sie nicht gewohnt ist. Übrigens gleich vorweg: Nicht jeder verträgt diese extreme Schärfe, es können durchaus Gesundheitsprobleme auftreten, wenn man Jemanden eine solche Chili unterjubelt, ohne dass er es weiß! Ist Euch übrigens schon einmal aufgefallen, dass das Essen umso schärfer zubereitet wird, je näher man sich dem Äquator nähert? Das hat damit zu tun, dass diese scharfen Stoffe, hier eben Chili, Krankheitserreger abtöten, die sich ja in warmen Gegenden leichter vermehren als z.B. bei uns. Aber auch der Stoffwechsel und die Verdauung werden von diesen Stoffen angeregt.

    5. Fenchel hat einen leichten Lakritzgeschmack und wird in Indien nach fast jedem Essen in kleinen Mengen als Verdauungshilfe gegessen.

    6. Ingwer unterscheidet sich im Handel als schwarzen und weißen Ingwer; beide stammen von derselben Pflanze, unterscheiden sich nur in der Behandlung. Der schwarze Ingwer ist nicht geschält oder halb geschält und vor dem Trocknen in heißem Wasser abgebrüht, wodurch er eine hornartige Beschaffenheit erhalten hat und eine dunkelgraue bis bräunliche Farbe; der weiße Ingwer ist geschält, er besitzt eine gelblichweiße Farbe, innen und außen, und ist mehlig im Bruche, nicht hornartig, da diese Sorte nicht gebrüht wird... Die Benutzung des Ingwer als Gewürz und zur Bereitung aromatischer Liköre (Ingwerlikör, braun und weiß) ist bekannt; man stellt auch daraus das ätherische Ingweröl (Oleum Zingiberis) durch die Destillation mit Dampf her, dasselbe ist die Ursache des gewürzhaften Geruchs des Ingwer. Der aromatische Wurzelstock galt in Mitteleuropa bereits im 11. Jahrhundert als Küchengewürz. Ab dem 18. Jahrhundert geriet er in Vergessenheit, wurde aber jetzt mit der ostasiatischen Küche wiederentdeckt. Tipp: Frischen Ingwer kann man schälen, reiben oder fein hacken. Er schmeckt auch kandiert. Getrocknet wird er als Pulver gehandelt

    7. Knoblauch ist ein Zwiebelgewächs. Schon im alten Ägypten war der Knoblauch bekannt. Angeblich aßen die Pyramidenbauer schon Knoblauch, um sich vor Krankheiten zu schützen. Dies ist wahrscheinlich auf die antibakterielle Wirkung der frischen Pflanze zurückzuführen. Wenn man nur täglich 4 g einer frischen Zehe oder circa 900 mg aus getrocknetem Pulver einnimmt, kann dies den Cholesterinspiegel senken und sich auch präventiv gegen Gefäßveränderungen auswirken.

    8. Koriander zählt zu den ältesten bekannten Gewürzen und stammt ursprünglich aus Südeuropa und dem Vorderen Orient. Erst nach einer gewissen Lagerzeit bildet sich bei den reifen getrockneten Koriandersamen ein süßes, würzig-holziges Aroma heraus. Die Blätter nutzt man als Kraut, die Samen als Gewürz. Koriander ist eine entscheidende Zutat für Currypulver und Pasten. Tipp: Die Samen verströmen einen wohltuenden Geruch und wirken stark antibakteriell. In Asien setzt man Koriander gegen Kopfschmerzen und Bindehautentzündung ein.

    9. Kümmel ist ein wichtiger Bestandteil von vielen Curry-Gerichten. Er regt den Appetit an, wirkt aber auch verdauungsfördernd. Tipp: Ein besonders intensives Aroma bekommt Kümmel, wenn man ihn vor dem Kochen röstet. Die Hauptwirkstoffe des Kümmels sind die ätherischen Öle.

    10. Lorbeer stammt heute vorwiegend aus dem Mittelmeerraum. Die getrockneten, lederartigen, leicht gewellten Blätter werden vor allem bei Fisch, Wild, Kartoffelgerichten, Eintöpfen oder zum Einlegen von Gurken verwendet. Der Geschmack entwickelt sich nur langsam und nach längerem Kochen. Lorbeer verleit den Gerichten ein kräftiges, warmes Aroma.

    11. Meerrettich Fast jeder von uns kennt den Meerrettich aus dem eigenen Garten. Der Meerrettich ist eine 40 bis 150 cm hohe Staude, die in Europa wild vorkommt, aber zur Gewinnung des Tafelmeerrettichs angebaut wird. Die scharf schmeckende Wurzeln des Meerrettich wird im Herbst und im Frühjahr geerntet. Sie wird getrocknet oder frisch als Gewürz oder zu medizinischen Anwendungen benutzt. Sie besitzt u.a. eine Wirkung, die den Körper von schlechten Stoffen reinigt.

    12. Die Muskatnuss ist auf den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe, beheimatet. Im 16. Jahrhundert führten Engländer, Portugiesen und Holländer um sie einen erbitterten Krieg. Denn das Gewürz sollte angeblich die Pest heilen. Der Fruchtsamen ist von der Muskatblüte umhüllt. Tipp: Nuss und Blüte haben den gleichen Geruch und das gleiche Aroma. Die Nuss ist allerdings intensiver. Als Gewürz schätzt man die Muskatnuss wegen seiner feurig-süßen und stark aromatischen Schärfe. Lange Zeit wurde sie deshalb auch als Aphrodisiakum angesehen. "Die Muskatnuss hat große Wärme und vortreffliche Kräfte. Ihr Genuss öffnet das Herz des Menschen und läutert sein Gefühl und verschafft ihm guten Verstand."

    13. Rosmarin wirkt anregend, auch auf die Verdauung. Zudem hat er ein feines Aroma, weshalb er sich wunderbar als Gewürz bei fetten Speisen eignet. Verwenden kann man ihn für Fisch, Fleisch, besonders Geflügel, aber auch für Gemüse. Er eignet sich auch sehr gut zum Würzen von in Olivenöl gebratenen Zucchini, Auberginen oder Tomaten.

    14. Majoran ist in den Mittelmeerländern beheimatet. Das Gewürz hat einen kräftigen, minzigen Geschmack. Es schmeckt gut zu kräftigen Fleischgerichten, aber auch zu Bohnen-, Erbsen- und Linsensuppe.

    15. Liebstöckel erinnert sowohl beim Geschmack wie auch am Geruch an 'Maggi', hat daher auch den Namen 'Maggi-Kraut' bekommen. Dieses Gewürz eignet sich für Eintöpfe und Suppen und auch für die Zubereitung von Gemüse und Bratensoßen.

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