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Rehkeule - butterzart bei Niedrigtemperatur

Kerntemperatur 60° C, Garzeit ca. 3,5 Std.
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Rezept: Rehkeule - butterzart bei Niedrigtemperatur
Rezept mit Bild: Rehkeule - butterzart bei Niedrigtemperatur
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1.2 kgRehkeule ohne Knochen
Für die Marinade:
1 ltr.Glühwein
2 ZweigeRosmarin
2 ZweigeThymian
1 StängelSellerieblätter
2 Schalotten
2 Karotten, Möhren oder wie
auch immer die bei euch
heißen :-)
1 StangeLauch
1 StückSellerie
Und außerdem:
1 GlasWildfond
Salz
Pfeffer schwarz aus der
Mühle
Butterschmalz
reißfester Küchenzwirn
evtl. etwas Wasser und
Speisestärke

Rezept Zubereitung Rehkeule - butterzart bei Niedrigtemperatur

  Vorbereitungen am Vortag:
1 Wie die Zutatenliste und die Fotos bereits vermuten lassen, heißt es zunächst mal waschen, säubern, schnippeln, schnippeln und nochmals schnippeln :-)
2 Das Fleisch, sofern es sich in frischem oder bereits aufgetautem Zustand befindet, von lästigen Häutchen, Sehnen und sonstigem befreien. Sollte das Fleisch noch weitgehend gefroren sein, wird dieser Schritt auf den Folgetag verschoben.Ü ber die Reste freuen sich evtl. Hasso (sofern kein Jagdhund) oder Minka...
3 Das Gemüse und die Kräuter gründlich waschen, von Wurzelansätzen, Schalen etc. pp. befreien und in Stücke schneiden, die nicht mikroskopisch klein zu sein brauchen.
4 Das Fleisch in einer angemessen großen Schüssel Platz nehmen lassen, das Gemüse und die Kräuter darum herum trapieren und mit dem Glühwein übergießen, wobei es hilfreich ist, die Flasche vorher zu öffnen.
5 Die Schüssel mit einem Deckel verschließen oder mit einem Küchentuch abdecken und das Fleisch über Nacht an einem ruhigen Ort ruhen und durchziehen lassen.
  Am Zubereitungstag:
6 Das Fleisch aus der Marinade nehmen, weitgehend trocken tupfen und rundherum mit Salz und Pfeffer einreiben. Anschließend mit reißfestem Zwirn zu einer Art "Rollbraten" wickeln.
7 Die Marinade über einem Sieb abgießen - das Gemüse entsorgen, die Flüssigkeit bitte aufheben!!!
8 Butterschmalz in einem Bräter oder großen backofentauglichen Topf auf dem Herd erhitzen und das Fleisch darin rundherum mehr oder weniger gleichmäßig insgesamt etwa 5 min. anbraten.
9 Den Backofen zwischenzeitlich auf 100 ° - 120° C vorheizen (meiner benötigte eher letzere Temperatur)
10 Das Bratenthermometer an der am dicksten erscheinenden Stelle der Rehkeule einstechen, etwas von der Marinade zum Fleisch geben und den Bräter in den Ofen schieben.
11 Während der ca. 3,5 Std. Garzeit die Keule immer wieder mit einem Teil der Marinade und Wildfond übergießen; dabei die Kerntemperatur im Auge behalten.
  Fertigstellung / Sauce:
12 Das Fleisch aus dem Bräter nehmen, auf eine Fleischplatte o. ä. umbetten und noch ein wenig im Ofen ruhen/nachgaren lassen.
13 Marinade und Wildfond auf dem Herd noch einige Minuten kochen und dadurch reduzieren lassen.
14 Mit Salz und Pfeffer abschmecken, evtl. noch etwas Sahne oder Creme Fraiche unterrühren und je nach gewünschter Konsistenz mit etwas in Wasser aufgelöster Speisestärke andicken.
15 Bei uns gab es dazu ganz klassisch Klöße und Rotkraut, aber der Fantasie sind da natürlich keine Grenzen gesetzt :-)
Rezeptinfos für:

Rehkeule - butterzart bei Niedrigtemperatur

Schwierigkeitsgrad leicht
Zubereitungszeit nicht angegeben
Preiskategorie
 
Nährwerte pro 100 g:
kj(kcal) -
Eiweiß -
Kohlenhydrate -
Fett -
 
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Kommentare (bisher 25) zu:

Rehkeule - butterzart bei Niedrigtemperatur

Bewertung für Rehkeule - butterzart bei Niedrigtemperatur bitte oben rechts abgeben!
Tellerwäscher
25.12.2012 21:14 Uhr
Informativer Kommentarhabe das rezept heute ausprobiert und war erst nicht so überzeugt das reh in glühwein einzulegen...außerdem habe ich das ganze gemüse mit in den bräter getan und mit schmoren lassen...es war ein reines geschmackserlebnis...wiklich weiter zu empfehlen...
Maître
02.01.2012 04:11 Uhr
Informativer KommentarDas Rehlein hat bei uns etwas länger (3 Tage) im Glühwein gebadet. Es war sehr köstlich und wirklich sehr zart. Absolut nachahmenswert vor allem mit dem selbst gemachten Wildfond von dir GLG
Tellerwäscher
19.02.2014 12:05 Uhr
Habe das Rezept nachgekocht. Meine Schwiegermama war zum Essen da - sie war begeistert - und die ist wirklich nicht leicht zufrieden zu stellen. Super lecker!
Profi-Koch
24.10.2013 14:38 Uhr
Klösse habe ich heute ein Rezept gemacht,die aus der Verpackung schmecken nicht wirklich gut.Versuch mal selbst welche Lg Anna
Tellerwäscher
19.04.2013 23:33 Uhr
Bei dem Braten hast du dir so viel Mühe gegeben , warum nicht bei den Klössen ? Zu so einem Fleisch mögen wir selbstgemachte Klösse , nicht diese Dinge ;( schad drum lg
Maître
13.02.2013 13:34 Uhr
5 Gourmet-Sterne für dieses tolle Rezept. Selbstverständlich mops ich mir selbiges und lass neben den Sternchen noch ein paar liebe Grüße liegen. Vielen Dank iund VLG Heidi
Maître
08.01.2013 12:15 Uhr
Der winterliche Wildbraten ist total lecker und 5***** reichen nicht aus. Mit der NT-Methode ist das Fleisch wirklich zart.
Maître
25.12.2012 14:42 Uhr
Dein Rezept hat 2x 5 *ne verdient!! Ich liebe Wildgerichte und "schnippeln" gehört (wie bei vielen Gerichten) dazu! Von der NT-Methode habe ich erst von Dieter (Test100) erfahren, bin ich begeistert und werde bald auf diese Weise meinen "Wildschweinbraten mit Zimtaroma" (siehe KB) zubereiten. GglG Heide und alles Gute für 2013
Maître
18.12.2012 16:31 Uhr
tolles Rezept ---LG Sabine
Maître
15.07.2012 09:06 Uhr
Wie geil ist das denn??? Beim kucken der Bilder tropfte mir der Fleischzahn. Beim Lesen des Rezeptes war der Mund überschwemmt und meine Synapsen schrien haben-will nachmachen-muss ;-)) Geniales Rezept. Verdient 5 geniale internationale First-Class-Sterne GLG Andy

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