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Backofen-Gulasch nach Balkan-Art

Die 1553´ste Variante
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Rezept: Backofen-Gulasch nach Balkan-Art
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1600 GrammRinderbraten
500 GrammSpitzpaprika rot
200 GrammZwiebeln frisch
350 GrammPindjur
50 GrammButterschmalz
700 mlRinderbrühe
3 StückLorbeerblätter
Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Rezept Zubereitung Backofen-Gulasch nach Balkan-Art

1 Fleisch abwaschen, trocken tupfen und parieren. Gegen die Faser in Scheiben und nicht zu kleine Würfel schneiden. Bei mir war es „Falsches Filet“, also ein von der Form her tafelspitzähnliches Stück aus der Schulter des Rindes (gab die Zutatenliste leider nicht her).
2 Eine große Pfanne erhitzen und das Butterschmalz bis kurz vor den Rauchpunkt bringen. 300 bis 400 Gramm Fleischwürfel hineingeben und rundherum kräftig anbraten. Es darf auch leicht ansetzen, aber nicht anbrennen. Ein tief dunkles Braun sollten die Fleischwürfel annehmen. Gibt man zu viel Fleisch hinein, sinkt die Temperatur zu stark, so dass Fleischsaft in erheblicher Menge austritt und wir quasi Kochfleisch erhalten. Fertig gebratenes Fleisch mit einer Schaumkelle herausheben und beiseite stellen. Mit den restlichen Fleischwürfeln ebenso verfahren.
3 Hitze reduzieren. Backofen auf 150 Grad vorheizen. Zwiebeln und Knoblauch ab pellen. Zwiebeln in Würfel schneiden, Knoblauch klein hacken oder pressen. Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne mit dem Bratfett geben und unter öfterem Rühren etwa 5 Minuten garen. Mit der Fleischbrühe ablöschen und den Bratensatz lösen. Pindjur ebenfalls hinzugeben und alle Zutaten gut miteinander vermischen.
4 Fleisch in eine feuerfeste Form mit Deckel geben und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver nach Belieben würzen. Den Pfanneninhalt darüber geben. Alles miteinander vermengen, Deckel drauf und für 2 Stunden in den Backofen.
5 In der Zwischenzeit die Paprikaschoten längs halbieren, dann vierteln. Die Kerne und die Plazentarwände entfernen. Die Viertel noch einmal längs teilen und dann in Stücke der gewünschten Größe schneiden.
6 Nach 2 Stunden mit einem spitzen Messer in ein größeres Fleischstück stechen und den Garpunkt prüfen. Wenn man nur noch wenig Widerstand spürt, ist das Fleisch in etwa 15 bis 30 Minuten gar. Für die letzten 15 Minuten die Paprikastücke zufügen. Ich mag Paprika nicht so zermatscht. Wer sie lieber weich mag, gibt sie halt früher zum Gulasch.
7 Wenn das Fleisch gar ist, die Saure Sahne einrühren und den / das Gulasch am besten in der Kasserolle pp. Zur Selbstbedienung auf den Tisch stellen. Bei uns gab es Kartoffeln und Brechbohnen dazu.
8 Mit frischem Weißbrot wie Baguette oder geröstetem Fladenbrot lässt sich das auch gut genießen. Mit Senf, Soja-Sauce und ggf. Rotwein kann man gut variieren. Kartoffeln oder Nudeln lassen sich auch gut im Gulasch selbst mitkochen. Den Zwiebelanteil kann man nach Belieben erhöhen. Meine Mutter hat immer hat immer Halb und Halb gekocht, d. h. Auf 500 Gramm Fleisch die gleiche Menge Zwiebeln. Muss jeder selbst entscheiden.
9 Anmerkungen: Die angegebene Zubereitungszeit im Backofen ist stark von der Qualität des Fleisches abhängig. Je länger das Fleisch abgehangen wurde, desto kürzer die Garzeit. Bei mir wurde das Rind – wie auf den Kontrollbelegen sichtbar – am 30. 07. 2010 zerlegt und am 27. 08. zubereitet. 3 bis 4 Wochen sollte das Fleisch schon gelagert haben. Meist wird es aber schon nach 2 Wochen oder früher verkauft. Übrigens lag der Preis für dieses Bilderbuch - Biofleisch nur bei € 7,50 pro Kilo. Im Supermarkt kann man das nicht günstiger erwerben.
10 Pindjur ist eine Spezialität aus dem Balkan. Es ist ähnlich wie Ajvar, aber mit einer etwas anderen Zusammensetzung der Zutaten und von einer anderen Konsistenz. Während Ajvar absolutes Püree ist, enthält Pindjur noch Fruchtstücke. Ajvar enthält Paprika (76,7 %), Auberginen (12,5 %), Sonnenblumenöl (4 %), Peperoni (1 %), Zucker, Speisesalz, Knoblauch und Branntweinessig. Pindjur hingegen enthält Paprika (40 %), Tomaten (20 %), Zwiebeln (15 %), Auberginen (15 %), Pflanzenöl (5 %), Zucker, Salz, Petersilie, Knoblauch, scharfe Pfefferoni und Essig. Beides wurde ohne Konservierungsstoffe hergestellt. Wer es trotzdem selbst herstellen möchte, findet 2 Rezepte bei anjastog unter http://www.kochbar.de/rezept/anzeigen/index/id/99678/Pindjur-_eine_art_Ajvar.html ein Rezept. Ob die Mengenangaben richtig sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Hier hilft wohl nur Ausprobieren.
Rezeptinfos für:

Backofen-Gulasch nach Balkan-Art

Schwierigkeitsgrad leicht
Zubereitungszeit ca. 400 Minuten
Preiskategorie
 
Nährwerte pro 100 g:
kj(kcal) 372 (89)
Eiweiß 12,9 g
Kohlenhydrate 1,1 g
Fett 3,8 g
 
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Kommentare (bisher 29) zu:

Backofen-Gulasch nach Balkan-Art

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Maître
25.09.2010 14:01 Uhr
Informativer Kommentar...und wenn es das 20.000´enste Gulaschrezept wäre, jedes schmeckt anders und das sieht besonders gut aus, übrigens mache ich mein Gulasch auch im Backofen ;-) SUPER lecker und ganz einfach ;-))) Danke für den Tip ich werde es mal wieder machen ;-) Grüß´li vom Fischli
Maître
28.08.2010 22:05 Uhr
Informativer KommentarAls erstes muss ich mal lachen ...1553´ste Variante haste nachgezählt ist die Info sicher ??? ;o)*grins Spass bei Seite ... Pindjur schmeckt mir gesagt besser , der Auberginengeschmack ist Klasse , übrigens kann ich wegen der Fleischlagerung nur Zustimmen , wir lassen unseres immer Vakuum ziehen und dann noch reifen . Je länger je zärter ... war auch ein Spitzenpreis . Lg Kerstin
Maître
28.08.2010 22:03 Uhr
Informativer KommentarGutes Gulasch (bei mir dürfen es gern ein paar mehr Zwiebeln sein). Die Information über Pindjur finde ich toll, kannte ich noch nicht. HIer lernt man immer wieder etwas Neues. Klasse. LG Bärbel
Maître
28.08.2010 20:19 Uhr
Informativer KommentarEin sehr schönes Rezept und danke für die Info, Pindjur war mir bisher auch noch kein Begriff.Ajvar schon, den benutze ich sehr oft.Habe auch schon das Rezept dafür von Marvolousmoon nachgemacht, auch sehr gut. Auf jeden Fall 5* für dein Rezept LG
Tellerwäscher
17.12.2013 20:44 Uhr
Das haben Sie sehr gut und nachvollziehbar beschrieben!
Maître
04.02.2011 18:40 Uhr
Gulasch esse ich für mein Leben gerne ... diese Variante kenne ich noch nicht ...5*chen für dich vlg Brigitte
Maître
27.09.2010 22:13 Uhr
so ein feines Fleisch, ein toller Gulasch, 5* bekommst du
Maître
13.09.2010 21:26 Uhr
Ausgezeichnete Beschreibung und sehr gute Zutaten ,das gefällt mir sehr . Gulaschrezepte gibt es ja viele aber dieses ist besonders fein :-)) *****und liebe Grüße Anita
Maître
13.09.2010 12:54 Uhr
Bei dem Fleisch muss das Gulasch schon schmecken, bei dem Gewürz bin ich vorsichtig, ich kenne Ayvar von meinen türkischen Mitbewohnern ist ganz schön scharf. 5 Sterne für Dich. l.G. Elisabeth
Maître
31.08.2010 22:35 Uhr
...wenn es köstlich und mit Herz und Verstand zubereitet ist, ist es mir ziemllich egal die wievielte es ist und den Eindruck habe ich ... volle Punktzahl - glg Eve :))

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