Steak richtig braten: Rückwärts gegart wird's noch perfekter!

Das perfekte Steak gart rückwärts: Wir zeigen Ihnen wie!

Generationen von Hobbyköchen und -köchinnen haben es so gemacht: Ein gut abgehangenes Steak wird zuerst scharf in einer heißen (am besten gusseisernen) Pfanne in Öl oder Butterschmalz angebraten und anschließend im Backofen sanft zuende gegart. Doch es geht auch umgekehrt - und das hat Vorteile. Wir zeigen Ihnen welche!

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Beim sogenannten Rückwärtsgaren wird das Fleisch zuerst im Ofen bei 60-100°C ganz sanft und langsam vorgegart, bevor es dann erst am Schluss noch in der heißen Pfanne scharf angebraten wird. Anschließend sollte das Steak noch zwei Minuten ruhen - damit es nicht auskühlt, kann man es in Alufolie einschlagen. So erhält man das perfekte saftige Steak - innen zart und rosa, außen eine schöne Kruste. Vorausgesetzt man hat alles richtig gemacht!

Die Zeit ist nämlich der entscheidende Faktor - und der richtet sich natürlich nach der Dicke und dem Gewicht des Fleischstückes. Daher gibt es auch kein Patentrezept: Man kann höchstens ungefähr als Orientierungswert sagen, dass ein 180 Gramm-Steak bei einer Temperatur von 60 °C ca. 50 Minuten braucht, bis es medium gegart ist. Es kommt natürlich auch darauf an, wie dick das Stück ist: Groß und flach gart natürlich schneller als klein und dick. Ein Fleischthermometer ist dabei sehr hilfreich: Der Kern des Steaks sollte eine Temperatur von 60 °C nie überschreiten, da das Fleisch ab 64 °C so sehr denaturiert, dass es seine Zartheit verliert.

Der Vorteil des rückwärts gebratenen Steaks: Bei dem langsamen Vorgaren hat der Fleischsaft genug Zeit sich schön im Fleisch zu verteilen und tritt nicht so schnell aus, wie beim scharfen Anbraten in der Pfanne. Und während der Wartezeit kann man entspannt die Beilagen bereitstellen und sich um die Gäste kümmern.

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