Philosophische Ecke

Der hohe Preis dern veganen Ernaehrung

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Hi an alle, die hier reinschauen.
Vegan leben ist ein Spiel der Evolution. Evolution ist nicht was die Amerikaner so publizieren, das survival of the fittest. Und die Nicht-Veganer sind nicht die Rauptiere, und die Veganer Streicheltiere, wie die Disney Filme suggerieren!
Evolution ist anders. Die Wale waren ganz, ganz frueher landlebende Vierbeiner, die in den flachen Seen der damaligen Zeit ihr Futter zu sich nahmen. Und jetzt, da werden sie, die Fisch- und Plaktonjaeger , von einer Gruppe 2-beiniger Landlebewesen ausgerottet.
Nun ich bin gegen die Art, wie hier Futter fuer die Rauptiere gezuechtet wird und auch, wenn ich sehe mit wieviel Giften das Futter fuer die Nicht-Rauptiere herangezogen wird...
Nun, die Evolution zeigt uns auch, dass wir nicht alles anstellen koennen, ohne die ekologische Nische, die wir ein paar Millionen hatten, zu verlieren.
Der Abfallteppich im Pazifik ist schon groesser als Deutschland und wird taeglich gefuettert von mindesten 4 Milliarden Asiaten. Nun Umwelt ist ueberall und Nanoplastik auch.
Bleibt gesund und geniesst das Leben.
L,G. aus Fernost
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Benutzerbild von lunapiena
   lunapiena
Da bin ich ganz deiner Meinung, lieber Claton. Über Veganismus kann man denken, was man will. Überdenken müssen wir unser Verhalten. Ob nun früher alles besser war, sei dahingestellt. Die Zeiten ändern sich nun mal. Es gibt so gut wie keine Großfamilien mehr, in der die Großeltern auf die Kleinen aufgepasst haben, damit die Eltern arbeiten konnten. Heute schiebt man die "Alten" ins Pflegeheim ab und die Kinder in die Kitas.
Früher war der Sonntagsbraten ein Highlight in der Woche, heute muss es (fast) jeden Tag Fleisch sein. Kein Wunder, dass die Industrie sich dananch gerichtet hat. Hier sollten wir ansetzen, um den Tieren die Massentierhaltung zu ersparen. Nur leider haben viele unserer Mitmenschen gar nicht die Möglichkeit, an freilaufende und scharrende Hühner zu kommen, sei es, weil sie in der Großstadt leben oder einfach auch nicht die Mittel haben, denn so ein Biogockel vom Bauern kostet schon man an die 15,00 Euro, um bei deinem Beispiel zu bleiben. Allerdings ist er fast nicht zu übertreffen, was den Geschmack angeht.
Unsere persönliche Entscheidung ist es daher, wenn Fleisch, dann vom Metzger, der selber schlachtet, Lamm, Wild und Geflügel von uns bekannten Höfen. Ich muss jedoch zugeben, dass wir da auf dem Dorf eindeutig im Vorteil sind.
Man sollte auch hier versuchen, den goldenen Mittelweg zu beschreiten. Nicht immer Fleisch, nicht nur Gemüse, sondern alles wohl abgewogen. So wäre jedenfalls vielen geholfen.
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   Claton
Vegan interessiert mich eigentlich wenig - es kann ungesund sein für Erwachsenen und für Kinder auf jeden Fall. Aber es ist eine Antwort die manche Menschen für sich finden oder gefunden haben um nicht alles so weiter zu machen wie bisher! Deshalb respektiere ich das.
In Mitteleuropa nimmt an, dass irgendwann in der Jungsteinzeit die umherziehenden Herden nicht mehr kamen und das Jagdwild ausging. Man wurde sesshaft. Tiere wurde domestiziert und gegessen wie früher das Jagdwild. Noch bis ins vergangene Jahrhundert wurde vielerorts im Winter ein Schwein geschlachtet und wenn es alle war, gab es kein Fleisch mehr. Das war seit tausenden Jahren so.
Unser Problem heute ist, dass es nie alle wird. Warum aber halten wir z.B. in Hühner-KZs 25 Hühner auf einem Quadratmeter. Muss das wirklich sein? Muss ein Brathähnchen wirklich nur 3,99€ kosten?
Unser Problem ist auch - um beim Beispiel der Hühner zu bleiben - dass niemand mehr Hühner im eigenen Stall hinterm Haus hat, die auf dem Misthaufen scharren. Das führt zwangsläufig zu Konzentration und Massentierhaltung.
Auf dei Frage wie wir das wieder raus kommen hilft in meinen Augen nur entsprechendes Verhalten als Kunde. Keine Massentierhaltung, dafür mehr Qualität. Ob vegan auf Dauer die Lösung ist, sehe ich für mich nicht.