Allerlei: Was sonst in keine Rubrik passt

THEMA der Woche >>> Vorratshaltung (Froster) so wichtig wie noch nie !!!

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Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch zu allererst einmal einen Guten Wochenstart.

So würde ich meinen Eingangstext normalerweise schreiben, jedoch ist diese Woche etwas anderes, nämlich es ist die erste Woche in der wir bewusst alle enger zusammenrücken werden. Nicht nur in den eigenen vier Wänden - nein auch hier - an der Kochbar.

Ich habe dieses Thema gewählt um zum einem, die Wichtigkeit der Bevorratung von Lebensmitteln und der Haltbarkeitsmachung in all ihren Facetten aufmerksam zum machen.

Zum anderen möchte ich gerne dem Lebensmittel Einzelhandel und deren Mitarbeiter sagen- so wichtig wie jetzt- war euer Job noch nie.

Ich persönlich bedanke mich hier auch bei allem Mitarbeitern für die immer währende Freundlichkeit mit der ihr die Situation beim Einkaufen ein bisschen entspannt. Ihr versucht den Käufern die Angst zu nehmen - dass es bald nix mehr gibt.

Dieser Post soll aber auch eine Riesenliste von Möglichkeiten beinhalten, die wir jetzt gezielt anwenden können/sollten. Noch können wir alles einkaufen, noch können wir Kochen und Backen wie es uns gefällt.

Das sollten wir nutzen- und unsere Ergebnisse hier einstellen. SO hat jeder einen schnellen Überblick und vielleicht auch die eine oder andere Anregung wie man Vorräte plant.

Ich sende allen Usern der Kochbar sowie
dem gesamten Kochbar Redaktionsteam
herzliche Grüsse und sage........

das wird wieder - wir halten zusammen !!!

GLG eure Biggi ♥
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Benutzerbild von Claton
   Claton
Ich kann nur sagen nehmt es ernst. Der Umgang mit Gefahren ist unserer Gesellschaft fremd geworden, da kann es leicht passieren jetzt einer Fehleinschätzung zu unterliegen. Wir haben Freunde in Italien die im Krankenhausbereich in verantwortlicher Position arbeiten. Noch am 8. März waren sie unsicher wie sie das Virus einschätzen sollen und jetzt, 8 Tage später sind sie mitten im Chaos. Alle Massnahmen die jetzt hierzulande getroffen werden dienen dem Ziel eine möglichst flache Kurve beim Anstieg an Erkrankungen zu erreichen, dass wir nicht auch wie die Italiener OP-Säle zu Intensivstationen umgestalten weil die Beatmungsgeräte ausgehen. Und, nebenbei, das Gesundheitssystem gerade in Norditalien ist so schlecht nicht, wie manche hierzulande das einen glauben machen wollen. Das System hier bei uns ist seit Jahrzehnten auf Wirtschaftlichkeit getrimmt und hat keine Überkapazitäten die man jetzt nutzen könnte. Man muss jetzt mit dem auskommen was vorhanden ist. In 2 oder 3 Wochen werden wir spätestens wissen ob diese Massnahmen gegriffen haben.
Was ich nicht verstehen kann sind Mitmenschen die eine Sorglosigkeit an den Tag legen, als sei Corona ein harmloser Schnupfen. Den anderen, Besorgerten werfen sie Panikmache vor und wie aus Trotz feiern sie ihre Parties und machen Unternehmungen die man gerade eher lassen sollte.

Da wir ohnehin eine breite Palette an kulinarischen Interessen haben, neigen wir schon immer zu Überkapazitäten, so dass meine Frau und ich auf Hamsterkäufe verzichten konnten. Mehl habe ich, da ich schon lange nichts mehr bei einem Bäcker gekauft habe, ohnehin genug. Der Sauerteig wartet im Kühlschrank auf den nächsten Einsatz. Ich bin nur einmal auf ein kleines Problem gestossen, weil ich den Bestand an Weizenmehl Type 1050 wieder auffüllen wollte und das Regal im Biosupermarkt so leer war, dass noch nicht mal ein Krümel übrig war. Zwei oder drei Wochen sind aber kein Problem. Die Frage die mich aber bewegt, ob es nicht besser ist jetzt nochmal ein paar Dinge zu kaufen, da es sein kann das wir wenn in 3 Wochen unsere Vorräte runter sind mitten in einer solchen Krise sind, dass keiner mehr einkaufen will.
Ich hoffe ja immer noch, dass der Kelch an uns vorüber geht. In ein oder zwei Wochen wissen wir es. Momentan verdoppelt sich jeden Tag die Zahl der Infizierten. Wobei die Zahl der Tests die ein Labor abarbeiten kann sehr begrenzt ist und dadurch auch die Zahl der Neuinfektionen verfälscht werden kann. In Berlin und wahrscheinlich auch anderswo werden deshalb geplante Krankenhausaufenthalte seit dieser Woche verschoben und nur noch Notfälle behandelt, was dazu dient Kapazitäten zu schaffen.
P.S. was ich mich auch gefragt hat: wenn man auf eine Krise zugeht und sich Sorgen macht nicht mehr alles zu bekommen, was sind das für Menschen die dabei an Klopapier denken?
Benutzerbild von pralinenregine
   pralinenregine
@Claton,
deinem Beitrag ist nichts hin zu zu fügen.
Klare Einschätzung und klare Aussagen, genau so sehe ich das auch und wer diesen Virus auf die leichte Schulter nimmt hat gar nichts begriffen.
Danke für deinen Kommentar.
Benutzerbild von emari
   emari
bei uns in Österreich ist ja bereits seit dem Wochenende alles zum Stillstand gekommen - es ist gespenstisch ruhig geworden und man muß sich wohl oder übel zu Hause "einigeln" wenn man das ganze Dilemma unbeschadet überstehen will ...

Die Lebensmittelgeschäfte haben zwar nach wie vor geöffnet, ich hab mir aber trotzdem zum Wochenende einen Menüplan für die nächsten 3 Wochen gemacht, immer im Auge behaltend, dass ich mit den Sachen, die auf Vorrat da sind, bzw. im Tiefkühler vorhanden sind, das Auskommen finden möchte ...
heute morgen haben wir dann noch die fehlenden Dinge gekauft und ab jetzt brauche ich (wenn ich alles richtig gemacht habe) nicht mehr einkaufen gehen.
soeben hab ich mit dem frisch gekauften Gemüse einen großen Topf Minestrone gekocht und diese Suppe wird nun portioniert eingefroren...
Kraut, Kartoffeln, Karotten, Sellerie usw. kann man gut im Keller lagern und bei Bedarf was draus zaubern...
Ein wenig Fleisch liegt ebenfalls im Froster bereit...
Brot kann man selber backen ( nicht vergessen Trockenhefe bereitzuhalten) ...Mehl und Körner kann man ja auch gut auf Vorrat zu Hause einlagern....
Für Salate kann man rote Beete, Kartoffeln, Kraut, Bohnen, Linsen, hernehmen.
Bei Milch habe ich mich (schweren Herzens) mit Haltbarprodukten eingedeckt und Creme Fraiche kann man ganz gut mit Hafer- oder Sojacousine ersetzen, die ja auch eine lange Haltbarkeit aufweisen...
Sahne für Saucen kann man ganz gut einfrieren...
Eier kriege ich jederzeit beim Automaten des Biobauern ... den Hühnern ist der Coronavirus nämlich egal (;-))) sie legen täglich frisch ...
Es sollte also Küchentechnisch in den nächsten Wochen bei uns alles klappen... wir werden nicht verhungern...

Freunde treffen oder ausgehen werden wir in den nächsten Wochen vorsichtshalber nicht, aber wir werden viel telefonieren und die Sozialkontakte auf diese Weise aufrechthalten...
Und vielleicht können wir uns ja auch hier in der KB im Forum treffen und austauschen ... würde mich freuen von Euch zu hören, wie Ihr diese herausfordernde Zeit handhabt...

Ich wünsche Euch, trotz aller Widrigkeiten, eine gute Zeit des Rückzugs... vielleicht tut ja das Herunterfahren unseres Lebensstils (mit all der gewohnten Hektik und der Geschäftigkeit) auch mal ganz gut... man bekommt wieder einen Blick für das, was im Leben wirklich wichtig ist!
Kommt gut und gesund durch diese schwierige Zeit - das wünscht Euch emari
Benutzerbild von Forelle1962
   Forelle1962
Na, die Hamsterkäufe werden wohl nicht mehr zu verhindern sein...und die "schlauen" Worte von Frau Merkel oder Frau Klöckner werden auch ins Leere laufen,denn wenn die Leute per globaler Freiheitseinschränkung "Ausgangssperren"gezwungen sind zu Hause zu bleiben, dann ist eine gute Bevorratung sehr wohl wichtigt, egal ob mit Klopapier oder anderen Dingen.
Die Bevorratung in Gefrierschränken halte ich persönlich zwar für gut und empfehlenswert, wenn nun noch die Stromversorgung zum Erliegen kommt haben die Froster und der Inhalt ein großes Problem, weil es innerhalb weniger Tage verzehrt werden muss.Ich bin vorwiegend auf Trockenprodukte wie Linsen,Bohnen,Reis,Buchweizen & Co ausgewichen,auch Nudeln und Mehle habe ich in größeren Mengen bevorratet, auch Konserven sind nun durchaus ligitim. Und NOCH kann ich alles im Internet bestellen :))) Bleibt alle gesund.