Allerlei: Was sonst in keine Rubrik passt

Fest vegane Ernährung - Welche Vitamine braucht der Körper zusätzlich? Habt ihr Erfahrungen?

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Schon vor einigen Jahren habe ich begonnen vermehrt vegetarisch und vegan zu kochen. Mit der Zeit sind einige Rezepte bei mir zusammengekommen, die uns wirklich gut schmecken. Inzwischen ist es aber so, dass wir annähernd vegan leben. Nicht ganz, wir essen durchaus tierische Produkte und auch mal Fleisch, aber eben sehr selten.

Man sagt ja, dass man um den Jod oder Vitamin D Bedarf decken zu können, zweimal die Woche Fisch essen sollte. Und B12 ist wohl auch so gut wie nur in Fleisch erhalten? Wie sieht es mit Eisen aus, ist das Eisen in Spinat das gleiche, wie in Rindfleisch? Und wie findet man am besten heraus, welche Nährstoffe der Körper braucht, damit es bei einer annähernd veganen Ernährung nicht langfristig zu Symptomen von Vitaminmangel kommt? Habt ihr Erfahrungen auf diesem Gebiet?
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Benutzerbild von Forelle1962
   Forelle1962
@sequenzer
Was um himmelswillen hat den eine interessierte und gesunde Einstellung zu VitaminD3 mit Esoterik zu tun,so langsam wird es ermüdend und du solltest dich vielleicht doch mal etwas weiter bilden !
Vielleicht kann ich dir Prof.Dr.coimbra empfehlen und ich bin seit fast 2 Jahren in einem Coimbraprotokoll und werde von einem Protokollarzt begleitet. Ja hochdosiertes ViataminD3, täglich !!! 40.00 iE jetzt und anfangs sogar 80.000 !!! damit der Körper aufgefüllt wird. Aber darüber muss man sich informieren UND eine andere Ernährung fahren.
Als ich beim Knochendichtemessen war und dort ein ViatminD3 Status gemacht wurde klebte bei mir ein Zettelchen drauf "VitaminD-Exzeß", den Zettel habe ich meinem Prtokollarzt mitgenommen,der diesen mit einem Schmunzeln in den Mülleimer gleiten ließ :))) JA man kann Probleme mit den ieren bekommen, ABER wenn man eine Kalziumarme Ernährung einhält, also KEINE Milchprodukte wie Milch Käse, Quark und Joghurt.....man muss sich schon etwas Wissen aneignen und einen guten Arzt haben, der sein Handwerk versteht und nicht nur am Tropf der Pharmaindustrie hängt.
Selbstverständlich bezahlen das die Krankenkassen nicht, aber das ist es mir wert :) Ja ich habe meine Verantwortung zurückgeholt und übernehme die Verantwortung für mich selbst. Ich selbst weiß was mir am besten tut.
Es sollte jeder Interesse daran haben wie es mit seinen Werten aussieht, dazu gehe ich regelmäßig in ein Labor und lasse alle wichtigen Parameter bestimmen, da bin ich mir Wert :)) Da ich einen eigenen Bioscann habe , habe ich die Möglichkeit auch diese Möglichkeit zu nutzen und das ist sehr von Vorteil, ich kann dann mit den Daten zu meiner Hausärtin gehen und wir werten diese aus und sie sagt mir was ich verbessern könnte....es gibt so vieles was man tun kann :)
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   sequenzer
Es gibt mittlerweile keine Vorgaben mehr, was jemand wieviel essen soll. Die DGE-Vorgaben waren auch nie wissenschaftlich begründet.
Nach deinen Schilderungen lebt ihr weder vegan, noch durchgängig vegetarisch. Ein Vitaminmangel ist nicht zu erwarten. Vitamin D bekommt ihr durch Spaziergänge im Freien, selbst im Winter.
Esoterische Kreise pushen momentan eine Überversorgung mit Vitamin D, was aber ernste gesundheitliche Probleme machen kann.
B12: Der Körper baut ein Depot auf, welches bis zu 20 Jahren ausreicht. Einmal Biogemüse essen, welches nicht ganz sauber gemacht wurde, reicht für eine völlige Auffüllung des Depots bereits aus.
Ich kann Veganismus gar nicht leiden, aber dass alle Veganer Mangelerscheinungen bekämen, ist gelogen.
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   Samyka
"Ich glaube, der Speicher kann Mangelerscheinungen zwar einige Jahre, aber eher keine Jahrzehnte abpuffern"
Da hast du recht, Pfauenfeder. Es sind ca. 3 bis max. 5 Jahre.
Benutzerbild von pfauenfeder
   pfauenfeder
Also was wirklich strikten jahrelangen Veganismus angeht, so kommt es über die Jahre doch wohl häufig zu einem B12 Mangel. Das ist, soweit ich mich jetzt eingelesen habe, auch eine gesicherte Info. Wobei wohl auch relativ viele Omnis einen zu niedrigen B12 Spiegel haben. Ich glaube, der Speicher kann Mangelerscheinungen zwar einige Jahre, aber eher keine Jahrzehnte abpuffern.

Da Menschen und ihre Körper aber alle individuell verschieden sind, gibt es bestimmt auch viele verschiedene Wege, wie man gesund leben kann. Ich danke euch für die spannende Diskussion und die vielen bereichernden Ansichten!
   Daniel27
Ich wäre mit Pauschalaussagen bzgl. B12 vorsichtig. Ich hatte nach weniger als zwei Jahren vegetarischer Ernährung (trotz Milchprodukte und Bio-Gemüse) einen viel zu niedrigen B12-Spiegel. Daher wäre meine Empfehlung als Laie, das einfach hin und wieder kontrollieren zu lassen, dann hat man Sicherheit.
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   pfauenfeder
Samyka, hier in der Mailbox auf kochbar habe ich keine Nachricht von dir gefunden und auch bei meinen E-Mails habe ich nichts gefunden. Wo hast du mir denn geschrieben?
Benutzerbild von pfauenfeder
   pfauenfeder
Danke euch für die Aufklärung, das war dann wirklich ein doofes Missverständnis. Dann schicke ich gleich eine PN! :)
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   Samyka
Pralinenregine hat es auf den Punkt gebracht.
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   pralinenregine
@pfauenfeder,
so wie ich die Kommentare von Samyka verstehe erwartet sie das du sie per PN kontaktierst und sie dir dann gerne auf deine Fragen weiter behilflich ist.
Und bis jetzt hat Samyka eine PN von dir nicht bekommen.
LG Regine
Benutzerbild von pfauenfeder
   pfauenfeder
Die Erfahrungen, dass Vegetarier und Veganer sich öfter mit der Frage beschäftigen, wie man Mangelerscheinungen vorbeugen kann, habe ich auch schon gemacht. Von den Omnis glauben ja so viele, dass sie schon alleine deshalb auf der sicheren Seite wären, weil sie von allem ein bisschen was essen. Dabei können durch zu langes Kochen und so weiter ja auch Vitamine zerstört werden.

Was Rezepte angeht: Ich habe da diverse von verschiedenen Kochseiten gesammelt und mir gespeichert. Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht das Urheberrecht verletzen würde, wenn ich die einfach hier einstelle? Eigene von mir geschaffene Kreationen gibt es leider keine.

Dass ich auf die PN von dir, Samyka, nicht geantwortet habe, tut mir leid. Ich hatte in den letzten Tagen wahnsinnig viel um die Ohren und bin deshalb nicht dazu gekommen dem Forum viel Zeit zu widmen. Ich hole das gleich nach!

Und euch allen danke ich für eure Anregungen und Tipps, wo man gute Lektüre zu dem Thema findet!
Benutzerbild von xacote
   xacote
so schwierig wäre das nicht, denn eine Portion wäre glaube ich nur als eine Hand voll gedacht...wenn man unterschiedliches Gemüse abbrät, und zwischendurch mal eine Karotte knabbert, ist das halb so wild. Im Winter finde ich es persönlich immer schwieriger, daher supplementiere ich da auch.
Das Wichtigste ist immer, die Mangelerscheinungen vorzubeugen. Also es gar nicht so weit kommen zu lassen. Wenn mal einen Tag das Gemüse zu kurz kommt, dann macht das auch nichts. Der Körper hat ja gewisse Vorräte... Auf diese muss man halt achten.
Benutzerbild von pfauenfeder
   pfauenfeder
Das stimmt sicher. Es werden ja zum Beispiel 3 Portionen Gemüse pro Tag und 2 Portionen Obst empfohlen. Und die DGE empfiehlt ja auch 1-2 mal pro Woche Fisch zu verzehren. Wer schafft das denn wirklich immer? Macht also, denke ich, schon Sinn sich individuell damit auseinanderzusetzen, was man zu sich nimmt und was man eventuell zusätzlich brauchen könnte und ob es sich lohnen würde die Ernährung zu optimieren.
Benutzerbild von xacote
   xacote
Wie gesagt, ich glaube nicht, dass Vegetarier oder Veganer häufiger von Mangelerscheinungen betroffen sind als jetzt Menschen, die alles essen. Und Omnis nicht gleich auch einem Mangel vorbeugen. Da muss man einfach differenzieren, ob man sich mit gesunder und vollwertiger Ernährung auseinandersetzt - oder ob man das nicht macht. Egal, "was" man isst. Veganer machen das, weil sie es müssen...Supplementieren müssen sie auf jeden Fall. Würde man nichts Tierisches konsumieren, heißt das noch lange nicht, dass man sich ausgewogen ernährt.
Benutzerbild von xacote
   xacote
Hallo pfauenfeder, ich finde ja, Vegetarier und Veganer könne oft besser kochen als alle anderen, denn sie wissen, wie man Geschmack ins Essen zaubert. :-) Außerdem setzten sie sich auch bewusster mit dem Thema vollwertige Ernährung und Mangelerscheinungen auseinander, um diese vorzubeugen und die nötige Vitamine-, Ballaststoff- und Mineralstoffe-Tagesdosis decken zu können, die der Körper braucht. Wie gut dein Körper die Nährstoffe aufnehmen kann, hängt auch immer von dir selbst ab. Schaue dich mal auf der plantoflexx Seite um. Da gibt es einen super Test, wo du schon mal einschätzen kannst, ob du eventuell zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen solltest.