Whisky-Trüffel

......schmecken nicht nur zu Weihnachten....;-)))

von barbara62
Whisky-Trüffel - Rezept - Bild Nr. 6681
   FÜR 1 PERSONEN
200 ml
Sahne
1 Prise
Salz
200 g
Vollmilchschokolade (die etwas wertvollere)
200 g
Zartbitterschokolade (die etwas wertvollere)
80 g
Butter weich
50 g
Puderzucker
60 ml
Whisky
Ummantelung:
300 g
Zartbitterschokolade (die etwas wertvollere)
1
Beide Schokoladensorten hacken. Sahne mit der Prise Salz erhitzen (nicht kochen) und die gehackte Schokolade darin unter Rühren schmelzen lassen. Das so lange, bis eine cremige Masse entstanden ist.
2
Butter, Puderzucker und Whisky weißlich-cremig aufschlagen. Dann in kleinem Strahl und nach und nach die geschmolzene Schokoladen-Masse einrühren. Die Schüssel mit der noch recht flüssigen Masse für wenigstens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Inzwischen 2 große, feste Unterlagen (müssen in den Kühlschrank passen) mit Backpapier belegen und bereit halten.
3
Wenn die Masse eine sehr zähe, spritzfähige Konsistenz bekommen hat, in einen Spritzbeutel mit einer ca. 8 mm Lochtülle füllen und etwa kirsch-große Tupfen auf die beiden Platten spritzen. Dann alles in die Kühlung geben, bis die Tupfen so fest geworden sind, dass man sie zu Kugeln formen kann. Das kann ruhig über Nacht sein.
4
Für das Formen dann die Hände unter sehr kaltes Wasser halten, kühlen, abtrocknen und dann mit den Handinnenflächen aus den Tupfen Kugeln formen. Nach ca. 3 - 4 Kugeln immer wieder die Hände kühlen und abtrocknen. So klebt die Masse nicht an den Händen und lässt sich gut formen. Die geformten Kugeln wieder auf die mit neuem Papier ausgelegten Unterlagen setzen. Wenn alle geformt sind, die Platten jetzt in den Froster stellen, damit die "zarte Masse" schön fest ist und beim späteren Tauchen nicht sofort weg schmilzt.
Fertigstellung:
5
Die 300 g Zartbitter hacken. Jetzt günstigenfalls ein Thermometer verwenden. Zunächst 200 g über dem Wasser schmelzen und auf 45° erwärmen. Kurz vom Wasserbad nehmen und die restlichen 100 g einrühren, darin auflösen und alles auf 28° herunter kühlen lassen. Dann aber noch einmal zurück auf das Wasserbad stellen, bis auf 32°, maximal 36° erwärmen und dann herunter nehmen. Den Topf mit dem noch heißen Wasser aber neben dem Herd bereit halten, falls die Schokolade während des Tauchens zu sehr abkühlt. Es empfiehlt sich, das Thermometer drin zu lassen, so kann man die Temperatur immer gut überwachen. (Ich habe glücklicherweise eine Rührkelle mit integriertem Thermometer, das macht die Sache einfach). Wenn sie zu sehr abkühlt, wieder kurz auf den Topf stellen und leicht umrühren..
6
Für die Weiterverarbeitung benötigt man nun ein sog. Pralinen-Gitter. Dieses stellt man auf eine größere Unterlage, um die abtropfende Schokolade aufzufangen.
7
Das Tauchen geschieht portionsweise. Erst eine Unterlage mit Kugeln aus dem Froster nehmen und eine Hälfte davon bearbeiten. Dann diese wieder zurück in den Froster und bei der anderen Unterlage ebenso verfahren. Das immer im Wechsel. Auch trotz Gefrierschrank werden die sensiblen Kugeln recht schnell weich.
8
Nun wieder zwei Unterlagen mit Backpapier auslegen und sich mit ihr, dem Gitter, der geschmolzenen Schokolade und den Kugeln eine "Straße" aufbauen, und zwar: Kugeln, Schokolade, Gitter, Unterlage zum Ablegen. Dann kann es los gehen. Jede Kugel einzeln komplett in die Schokolade tauchen, mit einer Gabel (ideal ist eine "Pralinen-Gabel") heraus heben, leicht abklopfen, auf das Gitter geben und mit der Gabel darauf etwas hin und her bewegen. So entsteht das typische, gezackte Trüffel-Muster. Anschließend auf der vorbereiteten Unterlage absetzen und auf ihr fest werden lassen. Wenn alle Trüffel fertig und auch fest geworden sind, sie in ein verschließbares Gefäß geben und in der Kühlung - bis zum Verzehr oder Verschenken - aufbewahren. Eine Mindesthaltbarkeit kann ich nicht sagen...............sind schnell weg.....;-)))
9
Da ich recht kleine Trüffel gemacht habe (nach dem bekannten Motto: "Je kleiner, desto öfter"...;-)) sind 110 Stück entstanden.