D: Kalbsnierenbraten

... nicht jedermanns Sache, wegen den Nieren

von eisfee67
D: Kalbsnierenbraten - Rezept
   FÜR 4 PERSONEN
1,2 kg
Kalbsrollbraten
1 Stk.
Kalbsniere frisch
- ersatzweise Schweineniere -
Milch
Salz
Pfeffer aus der Mühle
1 Stk.
Karotte
1 Stk.
Gemüsezwiebel
500 ml
Brühe
evtl.
Bratensaftpulver
100 ml
Sahne
4 EL
Öl
1
Die Niere am Vortag in der Mitte halbieren und das weiße Innenleben mit einem scharfen Messer entfernen. In so viel Milch einlegen, dass die Stücke bedeckt sind und in den Kühlschrank stellen.
2
Am Zubereitungstag die Nierenstücke aus der Milch nehmen und trockentupfen. Den Kalbsrollbraten vom Netz befreien und aufrollen. Die Nierenstücke daraufgeben und wieder zusammenrollen und mit Küchengarn festbinden. Salzen und pfeffern.
3
Das Öl in einem Topf erhitzen und den Nierenbraten von allen Seiten scharf anbraten, in der Zwischenzeit die Karotte und die Zwiebel schälen und kleinschneiden oder -hobeln. Wenn das Fleisch angebraten ist, wieder aus dem Topf nehmen und die Zwiebel- und die Karottenwürfel darin anrösten.
4
Wenn das Gemüse Farbe genommen hat mit der Brühe aufgießen und das Fleisch wieder zurück in den Topf geben. Zugedeckt 2 - 2,5 Std. bei mittlerer Hitze weichschmoren, dabei immer wieder mal wenden und auch mit der Sauce begießen. Bei Bedarf noch etwas Brühe nachgießen.
5
Nach der Garzeit das Fleisch aus dem Topf nehmen und im Backofen warmstellen. Die Sauce mit dem Pürierstab durchmixen, die Sahne zugeben und nochmals abschmecken (evtl. mit Bratensaftpulver). Den Braten vom Küchengarn befreien und in dickere Scheiben (3cm) schneiden, wieder zurück in die Sauce geben und servieren oder auf Teller anrichten.
6
TIPP: Wir hatten dazu Rosmarinnudeln, es passen aber auch Kartoffelknödel dazu. --------- Die Milch, in der die Nieren eingelegt werden und das Entfernen des weißen Innenlebens, soll den typischen "Pipigeruch und -geschmack", den Nieren mit sich bringen, neutralisieren ....... hat funktioniert.
7
TIPP: Wer Nieren sehr gerne mag, kann auch mehrere Nieren kaufen und diese mit dem Braten anbraten und dann in der Sauce mitgaren.