Beignets – Kongo/Zaire

oder auch „Fatcakes“ oder „Pouf-Pouf“, frittierte Hefeteigbällchen, ähnl. wie Krapfen

von zimtzicke
Beignets – Kongo/Zaire - Rezept
   FÜR 8 PERSONEN
500 g
Mehl
1 Päckchen
Trockenhefe
200 g
Zucker
1 Päckchen
Vanillezucker
2 Stk.
Eier
250-300 ml
Milch, oder Wasser
Öl, neutrales, oder Frittierfett
1
Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem eher „zähfl.“ Hefeteig kneten, dann abgedeckt einige Zeit, ca. 1 Stunde ruhen lassen. Wer ganz viel Zeit hat oder den Teig vorbereiten möchte, kann den Teig auch am Vorabend vorbereiten und dann über Nacht ruhen lassen (dann lieber in einer größeren Schüssel, da der Teig überlaufen könnte ;-)).
2
In einem Topf oder in der Friteuse ausreichend Öl oder das Frittierfett erhitzen, ca. 2/3 hoch. Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn an einem Holzlöffelstiel kl. Bläschen aufsteigen. Den Teig noch mal kurz durchkneten und mit angefeuchteter Hand den Teig ins heiße Öl geben (Teig in die Hand nehmen und durch eine Öffnung zw. Daumen und Zeigefinger Portionsweise „abdrücken“), ca. 1 EL Teigmenge in das heiße Öl geben und rundherum goldbraun backen.
3
Die Bällchen sinken zuerst zu Boden, lösen sich aber von selbst wieder und stiegen wieder hoch, deshalb beim Einsatz der Friteuse keinen Frittierkorb verwenden, da der Teig an dem Gitter des Korbes hängen bleiben würde!!
4
Die fertig gebackenen Bällchen auf Küchenpapier etwas abkühlen lassen und evtl. nach Belieben noch warm in Zucker wälzen. Schmecken am besten noch leicht warm. ;-)
5
Man kann die Beignets auch mit Backpulver zubereiten, dann einfach die Hefe durch 1 Tütchen Backpulver ersetzen, so entfällt das ruhen lassen des Teiges und man kann sofort loslegen.
6
Für Beignets gibt es viele Variationsmöglichkeiten: z.B. eher pikant (etwas Zucker nur für die Hefe, dann dem Teig etwas Salz und nach Belieben fein gehackte Zwiebeln und Chili zugeben und dann abbacken) oder auch als richtige Süßspeise (dem Teig 2 -3 vollreife zerdrückte Bananen zu geben, abbacken und in Kokosflocken und oder Zucker wälzen).
7
Die Bällchen gibt es auch unter den Namen „Fatcakes“ (Südafrika) und „Pouf-Pouf“ (Kamerun, bes. die Variante mit den Bananen wird dort so genannt).