Allerlei: Was sonst in keine Rubrik passt

Welcher Herd für welche Ansprüche?

6
164
0
Das Angebot an Herden ist ja ziemlich groß und nachdem Biggi und auch Dieter den Induktionsherd angesprochen haben, ist es interessant, welcher Herd denn nun für den Einzelnen vorzuziehen ist. Sollte man sich eher für Gas, Elektro (herkömmliches Ceranfeld, Kochplatten oder Induktion), oder Mikrowelle (zusätzlich) entscheiden. Was sind die Vorzüge der verschiedenen Herde? Wie ist das mit dem Energieverbrauch. Muss man bei Töpfen, Pfannen oder sonstigen Geräten etwas beachten?
Merken
Nachricht an Autor

Um den Beitrag "Welcher Herd für welche Ansprüche?" kommentieren zu können, müssen Sie eingeloggt sein.

Benutzerbild von emari
   emari
hab ja nun in meiner neuen Wohnung eine neue Küche und somit auch einen neuen Herd... ich muß zugeben ich hatte etwas Bedenken ob ich mir wirklich einen Induktionsherd zulegen soll ???
die Umstellung war aber dann überraschender Weise relativ easy...
Vorteil der Induktion: es geht alles unheimlich schnell - man muß nicht lange warten bis die Temperatur im Topf erreicht ist und kann die Wärmezufuhr sofort punktgenau stoppen bzw. erhöhen !
Nachteil: man muß am Anfang höllisch aufpassen und sollte den Topf am Herd nicht unbeaufsichtigt lassen...weil nämlich alles so unglaublich schnell geht, brennt da schon mal was an wenn man nicht aufpasst...

Mein gutes altes AMC Geschirr mußte ich halt leider auch opfern, da es nicht induktionstauglich war ( heul) ... aber man gönnt sich ja sonst nix und so hab ich eben jetzt auch neues Geschirr... (;-)))
Kleiner Tipp am Rande: wer den Geldbeutel schonen will (oder muß) der kann auch bei Oma oder am Flohmarkt nachschauen ob er gut erhaltenen Riess Emaille Töpfe ergattern kann, denn die kriegt man zum Schnäppchenpreis und sie haben einen magnetischen Boden der induktionstauglich ist...
Alles in allem bin ich mit meinem Induktionsherd nun doch sehr zufrieden und komme sehr gut damit zurecht...
Benutzerbild von Mariposa
   Mariposa
Also wegen des Anschlusses. Mein Induktionsfeld ist an den Starkstrom angeschlossen und mein Backofen der sich separat an einer anderen Seite meiner Küche in Brusthöhe befindet, ist an eine Steckdose angeschlossen.
Benutzerbild von Mariposa
   Mariposa
Ja Biggi, ich genieße die Teilung meines Herdes. Habe vor knapp 5 Jahren eine neue Küche angeschafft und den Backofen rückenschonend einbauen lassen.
Benutzerbild von cockingcool
   cockingcool
Ich habe die gleiche Aufteilung wie du liebe Manuela. so ist es bei mir auch - der INDU braucht Stark (mit drei Sicherungen)- der Backofen die Steckdose die auch extra abgesichert ist. GLG Biggi
Benutzerbild von lunapiena
   lunapiena
Was die Anschlüsse von Herden und Öfen angeht, weiß ich nur, dass das Kochfeld mit einem einfachen Stromanschluss zufrieden ist, der Herd braucht Starkstrom. Auch sind diese beiden Teile meist nicht voneinander abhängig, es sei denn, man hat ein kombiniertes Standgerät, welches sich nicht zum Einbau eignet.
Die meisten, auch professionellen Köche schwören auf Gas, weil es eben die Hitze sofort bereitstellt. Dies soll bei Induktion (hab ich keine Ahnung!) auch so sein, aber da muss ich ehrlich zugeben, dass mir der Mehraufwand an Geschirr und Töpfen einfach zuviel ist. Was ich an einem Cernanfeld oder auch den herkömmlichen Kochplatten schätze, ist, dass man die Restwärme noch sehr gut ausnutzen kann, was ich auch ständig gebrauchte. Die Mikrowelle verwende ich nicht zum Kochen, Pudding ausgenommen, sondern benutze sie nur zum Erwärmen von Milch, Butter zum Backen oder Gerichten.
Ich weiß aber, dass es auch die Möglichkeit gibt, einen Gasherd zu installieren, OHNE Gasanschluss. Man braucht dazu aber Platz für eine Gasflasche. Da kommt es natürlich auch darauf an, wie die Platzverhältnisse sind und ob sich der Aufwand für den Einzelnen lohnt.
Benutzerbild von Samyka
   Samyka
Ich denke, das ist sowohl Geschmacksache, als auch eine Frage des Geldbeutels und der gegebenen Möglichkeiten/Umstände. Soll heißen: selbst wenn ich in meiner Whg - so wie früher - wieder einen Gasherd wollte, wäre das nicht möglich, weil seit der Generalssanierung des Wohnhauses keine entsprechenden Anschlüsse mehr hierfür vorhanden sind. Die HW hat mir damals angeboten einen Teil der Kosten für eine neue Küche zu übernehmen, wenn ich mich dazu bereit erkläre, auf die ursprüngl. vorhandenen Gasanschlüsse zu verzichten. Dieses Angebot habe ich wahrgenommen und habe nunmehr seit 10 Jahren einen Induktionsherd, den ich auch nicht mehr missen möchte. Ein herkömmlicher Elektroherd, so wie man ihn von früher kennt, käme für mich nicht mehr in Frage.
Was die Verwendung der einzelnen Herdarten beim Kochen betrifft, halte ich Induktionsherd und Gasherd für ziemlich ebenbürtig, zum Reinigen allerdings empfinde ich ein Induktionsfeld als wesentlich praktischer und daher auch angenehmer.
Was den Energieverbrauch betrifft habe ich bisher (bei allen Geräten) immer "nur" darauf geachtet ein Gerät zu wählen, welches immer die jeweils aktuelle höchste Energieeffizienzklasse hatte.
Da ich von Mikrowellen so gar nichts halte, habe ich meine 1. und letzte vor ca. 25 Jahren verschenkt und sie auch nie vermisst.
Benutzerbild von cockingcool
   cockingcool
Hallo Anne,

ich denke der Anspruch an einen Herd ist - in erster Linie davon abhängig >>> wie oft koche ich und was koche ich und der Geldbeutel <<<. denn die "Nebenkosten" einer Herdanschaffung und/oder dessen Nutzung sind nicht ausser acht zu lassen. Grundsätzlich (so meine Meinung) sollte ein Herd in allererster Linie darauf abgestimmt sein.

Eine Umstellung von einem z.b. E-Herd auf Ceran ist ja unproblematisch - das Kochgeschirr identisch nutzbar bleibt. Steigere ich nun aber die Neuanschaffung (auf die weiterentwickelte Generation) bin ich unweigerlich beim Induktionsherd. Dieses hat zur Folge, dass eben auch (wenn nicht bereits vorhanden) das Kochgeschirr ausgetauscht werden muss. Hier geht es ja um die Grundlage dass die Töpfe entweder einen magnetischen Boden haben m ü s s e n (der Herd ist ansonsten nicht nutzbar) oder eben aus Gusseisen. Sicher gibt es Adapterplatten- jedoch kosten die auch wieder einiges und sind auf Dauer nicht die beste Lösung.

Auch sind die Verhältnisse der Elektroleitungen wichtig- ein E-Herd läuft über Steckdose- ein Induktionsherd jedoch benötigt einen Starkstromanschluss.

Einen Gasherd - setze ich persönlich einem Induktionsherd (rein von der Kochsituation) gleich- da bei beiden mit direkter Hitze gearbeitet wird. Der Gasherd kann im gegensatz zum Induktionsherd jedoch mit jedem Kochgeschirr verwendet werden.

Eine MICROWELLE (hier auch wieder je nach Geldbeutel) sollte meiner Meinung nach Bestandteil eines Haushaltes sein, indem viel und gut gekocht wird.

GLG Biggi
Benutzerbild von cockingcool
   cockingcool
hallo Pille,

da ich keine Elektrickerin :) bin- kann ich darauf nur so antworten, dass das anschliessen von E-Herden über Steckdose grundsätzlich möglich ist- diese sollte dann aber meines wissens über eine separierte Sicherung (Leitung) 16 A mind verfügen.

Ich persönlich denke dass es sicherlich besser ist, einen E- Herd mit intrigiertem Backofen dann eventuell auch über eine Starkstronleitung anzuschliessen. Das Problem das Sicherungen rausfliegen besteht ja schnell wenn alle Platten und der Backofen gleichzeitig genutzt werden,

Es ist aber auch manchmal so- das die Wohnsituation (z.b. Altbau) oder Länder die nicht eine so optimale Stromversorgung haben, da vom Standard her keine Starkstromleitung anbieten.
   Pille111
Hallo Biggi,
ich habe einen ganz normalen E-Herd, der ist allerdings nicht an einer normalen Steckdose angeschlossen.
Benutzerbild von Test00
   Test00
Welcher Herd für welche Ansprüche ist schwer zu beantworten. Es hat ja jeder so seine Vorlieben. Ich habe Freunde die stehen auf Gasherde, andere schwören seid es Induktion mit Dampfgarfunktion gibt, auf diese. Ich auch. Auf Töpfen und Pfannen usw. steht ja drauf ob Induktionsgeeignet oder nicht. Natürlich spielt auch der Geldlbeutel eine Rolle. Mikrowelle habe ich keine.