Risikofaktor für Diabetes, Krebs und mehr

Zu viel gefährliches Bauchfett? So finden Sie es heraus!

Frau greift an Bauchfett
Insbesondere in unserer Körpermitte ist zu viel Fett schädlich für die Gesundheit. © iStockphoto, undefined undefined

Wo das eigene Wohlfühlgewicht liegt, ist individuell. Klar ist aber auch: Ab einem bestimmten Fettanteil wird es ungesund. Das gilt insbesondere für die Mitte unseres Körpers. Denn Bauchspeck, der im Gewebe zwischen den Organen gespeichert wird, produziert Botenstoffe, die krank machen. Das Risiko ist ähnlich hoch wie beim Rauchen, wie die Ernährungs-Docs rund um Dr. Anne Fleck in ihrem „Anti-Bauchfett-Programm“* erklären: Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2, Arthrose oder ein erhöhtes Krebsrisiko können die Folge sein.

Wie sieht es bei Ihnen aus: Liegt Ihr Bauchfettanteil im normalen Bereich oder bewegen Sie sich schon im Risikobereich? Wir zeigen Ihnen, wie Sie das herausfinden!

Bauchumfang mit Maßband messen

Lange Zeit war der BMI, der sogenannte Body-Mass-Index, das Maß aller Dinge, um Normal- von Übergewicht zu unterscheiden. Das Problem: Wichtige Faktoren wie der Anteil der Muskelmasse im Verhältnis zum Fett sowie dessen Verteilung im Körper werden dabei nicht berücksichtigt.

Lese-Tipp: Das macht zu viel Bauchfett so gefährlich

Die schnellste Antwort auf die Frage, wie hoch das persönliche Risiko durch unseren Bauchumfang ist, bekommen wir mit einem einfachen Maßband:

  • Messen Sie am besten morgens mit freiem Oberkörper vor dem Frühstück.
  • Orientieren Sie sich am Bauchnabel, wo der Bauch am dicksten ist. Entspannen Sie sich und atmen aus.
  • Legen Sie das Maßband möglichst eng um Ihre Körpermitte und lesen Sie die Zentimeterzahl ab.
Bei Frauen gilt: Bereits ab 80 cm steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Beträgt der Bauchumfang mehr als 87 cm, sollten Sie dringend abnehmen. Bei Männern wird es ab 94 cm kritisch, ab 102 cm richtig gefährlich.

Noch aussagekräftiger: Waist-to-Height-Ratio (WHtR)

Mittels der Waist-to-Height-Ratio (Verhältnis von Taille zu Körpergewicht) lässt sich das eigene Risiko noch genauer einschätzen. Hierfür teilen Sie Ihren Bauchumfang durch Ihre Körpergröße in Zentimetern. Das Ergebnis wird dann mit Blick auf Ihr Alter beurteilt:

  • Für unter 40-Jährige gilt ein Wert über 0,5 als bedenklich.
  • Zwischen 40 und 50 sollte das Resultat bei 0,5 bis 0,6 liegen.
  • Ab 50 Jahren sollte der Wert nicht über 0,6 liegen.

Bauchfett reduzieren: Darauf kommt es an

Ist ihr Anteil an Bauchfett zu hoch, gelten laut den Ernährungsdocs folgende Regeln, um dem Krankheitsrisiko vorzubeugen: Körperliche Bewegung, ein reduzierter Alkoholkonsum sowie eine langfristige Ernährungsumstellung, die schlank macht und antientzündlich wirkt. Dafür eignen sich unter anderem Beeren, grünes Blattgemüse, Haferflocken, pflanzliche Öle und Hülsenfrüchte. Zucker – auch der Fruchtzucker in Säften und Co – sollte auf ein Minimum reduziert werden. Die richtige Aufnahme von Eiweiß fördert hingegen den Gewichtsabbau und den Muskelaufbau.

Im „Anti-Bauchfett-Programm“ gibt es über 60 Rezepte, mit denen Sie satt werden und trotzdem dem Speck zu Leibe rücken. Drei davon stellen wir hier vor!

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