Vollkornnudeln, Hartweizennudeln und Nudeln mit Ei: Was ist der Unterschied?

Welche Nudelsorte schmeckt am besten?
Welche Nudelsorte schmeckt am besten? Video-Tipp 04:00

Welche Nudelsorte schmeckt am besten?

Wir Deutschen essen kiloweise Pasta im Jahr. Doch welche ist die leckerste? Und müssen wir für gute Nudeln viel Geld ausgeben? Wir haben eine Familie fünf Nudelsorten testen lassen: Teure und günstigere Hartweizennudeln, Vollkornnudeln, Pasta mit Ei und selbstgemachte Spaghetti. Welche Sorte am besten abgeschnitten hat, erfahren Sie im Video.

Was unterscheidet Vollkornnudeln von weißen Nudeln?

Der Unterschied zwischen Vollkornnudeln und weißen Nudeln liegt darin, dass für den Teig von Vollkornnudeln Mehl aus vollem Korn verwendet wird. Für die 'normalen' weißen Nudeln wird dagegen einfaches Weißmehl oder Hartweizengrieß verarbeitet.

Doch was ist der Unterschied zwischen Vollkorn- und Nicht-Vollkornmehl? Ein Getreidekorn besteht aus mehreren Schichten: dem Mehlkörper, der äußeren Hülle und dem Keimling. Der Mehlkörper macht etwa 90 Prozent des Gewichts aus und besteht überwiegend aus Stärke und Klebereiweiß.

Die äußeren Schichten enthalten den Großteil der im Korn enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine sowie den Hauptteil der Ballaststoffe, die lange satt machen. Der Keimling ist der kleinste Teil des Korns, ist jedoch reich an wertvollen Fetten und fettlöslichen Vitaminen.

Während für Vollkornmehl also das ganze wertvolle Korn verwendet wird, wird für helles Mehl nur der vitaminärmere Mehlkörper verarbeitet. 

So können Sie echte Vollkornnudeln im Supermarkt erkennen

Um sicher zu sein, hilft ein Blick auf die Zutatenliste. Dort sollte an erster Stelle der Begriff 'Vollkorn' vor der Mehlsorte stehen: Beispielsweise 'Vollkorn-Hartweizengrieß' oder 'Vollkorn-Dinkelmehl'. Dann können Sie sicher sein, das es sich um echte Vollkornnudeln handelt. Der Unterschied zwischen Mehl und Grieß liegt darin, dass Grieß grob und Mehl fein gerieben ist.

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