Die Tester haben sich sieben Trinkwasser-Sprudler genau angesehen

Sprudler im Öko-Test: Bedenkenloser Trinkspaß?

Mit einem Wassersprudler wird aus Leitungswasser Sprudelwasser
Zauberei: Mit einem Wassersprudler wird aus Leitungswasser erfrischendes Sprudelwasser. © RTL, Torsten Rabe

Keine schädlichen Stoffe im gesprudelten Wasser

Jeder, der schon mal eine oder mehrere Kisten Wasser in den fünften Stock getragen hat, hat schon mal über die Anschaffung eines Wassersprudlers nachgedacht. Spätestens nach dem zweiten Stock ist der Wunsch nach einem solchen Gerät gigantisch. Und die immer größer werdende Beliebtheit der Wasserspender ist Grund genug für Öko-Test, genau hinzuschauen.

Bedenkenloses Trinkvergnügen mit dem Wassersprudler

Wer einen der getesteten Trinkwassersprudler im Einsatz hat, muss sich um Schadstoffe keine Gedanken machen
Wer einen der getesteten Trinkwassersprudler im Einsatz hat, muss sich um Schadstoffe keine Gedanken machen. © Torsten Rabe

Die Tester von Öko-Test haben sich sieben Trinkwasser-Sprudler genau angesehen und haben eine gute Nachricht: Im gesprudelten Wasser wurden keinerlei bedenkliche Rückstände oder Schadstoffe gefunden. Leitungswasser in Deutschland hat eine sehr hohe Qualität und das zu einem sehr günstigen Preis. Durch die Verwendung von Trinkwassersprudlern wird diese Qualität nicht verändert. Das Leitungswasser wird lediglich in Sprudelwasser verwandelt. Diese „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ gilt für alle Geräte im Test.

Lese-Tipp: Leitungswasser oder Mineralwasser – wir haben das Wasser getestet!

Der "Platzhirsch" ist der Testsieger

Die CO2-Austauschzylinder mit Drehgewinde waren bislang Standard
Die CO2-Austauschzylinder mit Drehgewinde waren bislang Standard. © RTL, Torsten Rabe

Der „Sodastream Duo“ zum Preis von 179 Euro belegt mit einem „sehr gut“ den ersten Platz. Im Grunde haben die Tester nur minimale Kritikpunkte. Da das Gerät nur sehr kleine Gumminoppen am Boden hat, ist die Rutschfestigkeit nicht ganz optimal. Außerdem wird bemängelt, dass in der Bedienungsanleitung keine Informationen über den Austausch und die Reinigung der Dichtungen zu finden sind. Und wer sich überlegt, den Testsieger zu kaufen, muss wissen, dass Sodastream ein neues System für die Kohlensäurezylinder eingeführt hat. Der Kohlensäurebehälter wird beim sogenannten Quick Connect eingehebelt und nicht – wie bisher – eingeschraubt. Damit passen die meist günstigeren Ersatzbehälter aus dem Super- oder der Drogeriemarkt mit Drehgewinde nicht mehr.

Lese-Tipp: Wie Sie Wassersprudler und ihre Flaschen am besten reinigen

Auch alle anderen Geräte können durchaus überzeugen

Welches Gerät für Sie die beste Sprudelquelle ist, müssen Sie selbst entscheiden
Welches Gerät für Sie die beste Sprudelquelle ist, müssen Sie selbst entscheiden. © RTL, Torsten Rabe

Abgesehen von einer Ausnahme haben alle anderen Wassersprudler im Test mit der Note „gut“ abgeschnitten. Punktabzug gab es lediglich im Praxistest – also bei der Handhabung und der Sicherheit.

Als Preis-Leistungs-Sieger kann man den „Brita Wassersprudler Soda One“ herausstellen. Mit 64,99 Euro belastet dieser Wassersprudler die Haushaltskasse am wenigsten. Schlusslicht im Test ist der „Sodapop Premium Wassersprudler Harold“. Mit einem „befriedigend“ konnte dieses Gerät am wenigsten überzeugen. Abzüge gab es für den etwas wackeligen Stand und dass der CO₂-Zylinder sehr fest eingeschraubt werden muss, damit das Gerät ordnungsgemäß arbeitet. (tra)

Alle Testergebnisse können Sie hier auf oekotest.de nachlesen!

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