6 tolle Tricks schonen die Reserven

Strom sparen beim Backen: Diese Alltags-Fehler kosten Geld

Familie spart Strom beim Backen
Strom sparen beim Backen kann so einfach sein, wenn Sie ein paar einfache Tricks beherzigen. © iStockphoto

Kaum bricht der Herbst ein, wird der Ofen wieder nahezu täglich angeschmissen: Plätzchen und Kuchen backen, den Braten schmoren oder Ofenkartoffeln garen – all das zieht aber ordentlich Strom. Der Ofen ist eins der energieintensivsten Küchengeräte in der Backstube. Und gerade das Backen verbraucht massig Strom, da der Ofen hier lange rödelt, bis die Speisen fertig sind.

Am einfachsten wäre es, den Ofen gänzlich zu vermeiden. Das spart Strom, limitiert uns aber auch stark in der kulinarischen Vielfalt und verbietet uns das festliche Backen mit Freunden zu Weihnachten. Es muss doch auch anders gehen … Wir haben sechs Tipps und Tricks, wie Sie den Energieverbrauch beim Backen so niedrig wie möglich halten. Es ist sogar ganz einfach!

Strom sparen mit Umluft statt Ober- und Unterhitze

Mega-effektiv beim Energiesparen ist das Nutzen der Umluftfunktion am Backofen selbst. Wer mit Umluft backt, kann die Energie sogar um bis zu 15 Prozent reduzieren. Der Grund: Bei Ober- und Unterhitze wird mehr Temperatur zum Backen gebraucht. Wer nun auf Umluft umschwenkt, kann getrost die Temperatur um 20 bis 30 Grad Celsius tiefer einstellen.

Noch besser: Umluft ermöglicht das Backen auf mehreren Backblechen gleichzeitig. Die Ober- und Unterhitze hingegen versucht, Speisen auf einem Blech sowohl auf der Oberfläche, als auch Unterfläche, kross zu backen. Eine Win-win-Situation! Dafür benötigen Sie einen Backofen mit Umluft-Feature wie etwa den von Bauknecht*. Besser noch: Der Backofen gehört der Energieeffizienzklasse A an. Damit sparen Sie am Ende des Tages noch mehr Geld beim Backen. Auch die Klasse B ist noch energiesparend. Alle anderen ab C sind kritisch zu betrachten.

Strom sparen beim Backen: Restwärme im Ofen nutzen

Gerade beim Kuchenbacken oder Schmoren eines Festtagsbratens können Sie durch Restwärme im Ofen ein paar Euro einsparen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit einfach den Ofen ausschalten und die Speise im Ofen so lange lassen, bis die Restwärme verdampft ist. Die wenigsten wissen, dass Teige trotzdem gar oder Plätzchen knusprig werden. Natürlich ist dieser Schritt nur sinnvoll, wenn Sie den Ofen danach auch ausschalten und keine weitere Rutsche Kekse backen wollen.

  • Geheimtipp: Nach dem Backen können Sie die Restwärme nutzen, um die Küche damit zu beheizen.

Das richtige Backblech spart Strom beim Backen

Setzen Sie auf schwarz lackierte und emaillierte Backbleche und Auflaufformen. Der Vorteil: Sie speichern die Temperatur im Ofen extrem schnell und können bis zu 600 Grad Celsius erhitzt werden. Dadurch sparen Sie etwas Energie gegenüber anderen Backblechen, die weniger hitzebeständig sind oder Temperaturen speichern. Backbleche wie von Dr. Oetker* oder Auflaufformen wie von Ernesto* sind zudem kratz- und schnittfest.

  • Tipp: Entfernen Sie alle Roste und Bleche aus dem Ofen, die Sie nicht benötigen. Sie ziehen unnötig Energie.

Durch Vorheizen verheizen Sie viel Geld

In vielen Rezepten steht „Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen“. In den meisten Fällen können Sie darauf getrost verzichten und den Aufwärm-Prozess anfänglich dazu nutzen, Speisen bereits mit dem Ofen vertrautzumachen. Pizzen zum Beispiel werden in der Regel trotzdem zur gewünschten Zeit knusprig und gar.

Häufiger Fehler: Sie heizen den Ofen viel zu lange vor. Oft vergessen wir, dass der Backofen die gewünschte Temperatur schon lange erreicht hat oder sind mit der Zubereitung des Teiges oder der Speise noch gar nicht so weit. Dadurch geht massiv viel Energie flöten, die Sie insgesamt viel Geld kostet.

Backofen-Tür nicht öffnen

Manchmal sind wir einfach zu ungeduldig. Dann geht beim Backen plötzlich die Ofentür auf und wir checken, ob die Backspeise bereits gar ist. Beim Öffnen der Tür kann aber bis zu 20 Prozent der Wärme im Ofen verloren gehen. Im Nachgang muss die Temperatur wieder nachjustiert werden. Und das kostet Energie und Geld. Lassen Sie die Finger von der Tür. Und falls nicht anders möglich: Schnell Tür auf, Backgut herausnehmen und Tür sofort schließen. Ja, hier müssen Sie einfach fix sein!

Energiesparende Alternative: Mini-Backofen frisst weniger Strom

Sparsame Geräte zum Backen sind kleine, kompakte Mini-Backöfen. Der Vorteil: Die Backöfen wie der von Severin* sind wesentlich kleiner und platzsparender und damit selbst für Pantry-Küchen wunderbar geeignet. Außerdem haben sie im Vergleich zu großen Backöfen einen niedrigeren Energieverbrauch. Bedenken Sie aber, dass Sie in den Miniaturen weniger Backgut backen können.

Strom sparen beim Backen leicht gemacht: Kleine Tipps, große Wirkung

Der Backofen frisst viel Energie. Umso besser, dass mit winzigen Kniffen schon viel Strom gespart werden kann. Die kleinen Tricks können dabei helfen, die Rechnung am Ende des Jahres zu minimieren. Das ist in unserem Sinne, gerade jetzt, wo die Energiepreise so enorm in die Höhe schnellen.

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