Stiftung Warentest prüft Olivenöle: Die Guten haben ihren Preis

Olivenöl im Stiftung Warentest
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Stiftung Warentest nimmt 27 Olivenöle unter die Lupe

Wer gutes Olivenöl haben will, muss ein bisschen tiefer in die Tasche greifen – das wurde jetzt von Experten bestätigt. Stiftung Warentest hat 27 Olivenöle der höchsten Güteklasse unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: drei davon in der Preisklasse zwischen 24 und 36 Euro geschmackliche Highlights – zwei mangelhafte Öle hätten erst gar nicht in der höchsten Güteklasse verkauft werden dürfen.

Die Tops und Flops unter den Olivenölen

Egal ob zu gegrilltem Gemüse, Meeresfrüchten oder Pasta – ein gutes Olivenöl sorgt dabei für den vollmundigen Geschmack. Doch welches Olivenöl bietet Ihnen einen intensiven, fruchtigen Geschmack?

Mit dem Top-Trio der Stiftung Warentest ist Ihnen ein Geschmackerlebnis auf jeden Fall garantiert:

  • Mit der Bestnote 1,3 schneidet das Öl ‚Castillo de Canena‘ aus Spanien ab. Das aus Picual-Oliven gewonnene Öl kostet 36 Euro pro Liter und bietet einem scharfen, fruchtigen sowie bitteren Geschmack.
  • Das spanische Öl ‚Soler Romero‘ und ‚Farchioni‘ aus Italien gehören ebenfalls zu den Spitzenreitern. Im Test schneiden die beiden Öle mit gut ab.

Ein hoher Preis und eine genaue Herkunftsangabe sind aber keine Qualitätsgarantie, warnt Stiftung Warentest.

  • Das griechische Öl ‚Ganea Kritsa‘ und ‚Rewe Bio‘ werden trotz „nativ extra“ Ausschreibung als mangelhaft eingestuft. Diese beiden Öle hätten nur als "nativ" verkauft werden dürfen. Der Geschmack des Einen sei alt und stichig, der des Anderen ranzig. Laut Olivenölverordnung müssen Olivenöle der höchsten Güteklasse ("nativ extra") sensorisch fehlerfrei sein.

Um Fleisch oder Gemüse anzubraten, muss Olivenöl jedoch nicht teuer sein. Welche Olivenöle dafür in Frage kommen und was genau hinter den Güteklassen steht, erfahren Sie im ganzen Test von Stiftung Warentest.

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