Stiftung Warentest: Frischmilch auf dem Prüfstand

Milch
© anshuca, Anca Moanta

Welche ist die beste Frischmilch?

Die Stiftung Warentest hat einmal unser tägliches Glas Milch unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist erstaunlich: Zwar bekamen die meisten Milchkartons und -flaschen das Prädikat ‚gut’, drei der 24 getesteten fettarmen Milchsorten (1,5 bis 1,8 Prozent Fett) stachen aber mit einem ‚sehr gut’ heraus. Drei andere waren nur ‚befriedigend’ und eine einzige, die dennree – ausgerechnet eine von fünf getesteten Sorten Biomilch - war geschmacklich sogar nur ‚ausreichend’.

Erstaunlich ist für viele Milchtrinker sicher auch, dass es nicht nur eine, sondern sogar drei Sorten Milch gibt, die sich mit Fug und Recht ‚Frischmilch’ nennen dürfen. 2007 wurde die sogenannte ESL-Milch (Extended Shelf Life, länger haltbare Milch) erstmals in die Regale gestellt. Mittlerweile gibt es zwei Verfahren, mit denen die Haltbarkeit mehr als verdoppelt wird, durch die die Milch aber nicht den Kochgeschmack von H-Milch bekommt. Mit der mittlerweile als 'traditionell' bezeichneten Pasteurisierung bei 75 Grad haben wir also drei Sorten 'Frischmilch'.

Sieger wurden die Hansano- und die Landliebe-Milch für 85 und 80 Cent pro Liter in der Gruppe der ‚traditionellen’ Frischmilch. Die drei Wochen lang haltbare ESP-Frischmilch von Tuffi (72 Cent) bekam ebenfalls ein ‚sehr gut’.

40 Prozent der Note ging aufs Konto der 'sensorischen Prüfung'. Da nahm das Prüfer-Team einen Schluck. Mit 20 Prozent der Note wurde die schonende Wärmebehandlung honoriert, je 15 Prozent machen mikrobiologische Qualität und Deklaration aus, je 5 Prozent entfielen auf Verpackung und Schadstoffe.

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