Ein Gerät, 14 verschiedene Getränke

Dieser Kaffeevollautomat ist Preis-Leistungs-Sieger bei Stiftung Warentest

Dieser Kaffeevollautomat ist Preis-Leistungs-Sieger bei Stiftung Warentest
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Stiftung Warentest prüft 8 Kaffeemaschinen

Ob Espresso, Latte Macchiato oder Cappuccino – Kaffeevollautomaten versprechen die ganz große Getränkeauswahl, frisch zubereitet aus ganzen Bohnen. Aber wie viel Geld sollte man für den Heim-Barista-Genuss investieren? Muss es die teuerste Marke sein, oder brüht auch ein unbekannter Newcomer ohne Komplikationen leckeren Kaffee? Das hat Stiftung Warentest jetzt anhand von acht Geräten untersucht.

Was braucht ein guter Kaffeevollautomat?

Im aktuellen Test wurde erstmals untersucht, wie gut die Mahlwerke und Wasserfilter der Vollautomaten funktionieren. Die Experten prüften zudem die Temperatur von Espresso sowie Cappuccino und wie gut sich der Mahlgrad, das Volumen der Getränke und die Espressostärke variieren lassen. Außerdem war natürlich die Handhabung wichtig – Bedienelemente, das Einschalten und Befüllen wurden ebenso bewertet wie die Getränkeauswahl und der Aufwand bei der Reinigung.

Da ein Kaffeevollautomat eine Investition für viele Jahre sein sollte, checkte Stiftung Warentest außerdem die Reparaturmöglichkeiten beim Fachbetrieb – also ob sich etwa Verschleißteile oder eine defekte Pumpe leicht austauschen lassen. Weil die Maschinen inzwischen so viele Möglichkeiten bieten, den Kaffee und Milchschaum individuell anzupassen, wurde der Geschmack diesmal zwar von geschulten Sensorikern geprüft, aber nicht mitbewertet.

Lese-Tipp: Ganze Kaffeebohnen im Test: Welche am besten schmecken

Die besten Kaffeevollautomaten

Zwischen den ersten beiden Plätzen liegen stattliche 600 Euro:

Der Testsieger von De’Longhi bietet 22 Getränke zur Auswahl, ein sehr gutes Display und Mahlwerk sowie feinen Milchschaum. Fachleute können ihn leicht reparieren, und der Wasserfilter reicht für ca. 15,5 Liter – das sind etwa 180 Tassen Espresso. Nur das Entkalken dauert mit 53 Minuten relativ lang.

Die Philips-Maschine glänzt durch den niedrigen Preis und zusätzlich etwa durch ein intuitives Display, feinen Milchschaum, gute Regulierbarkeit von Mahlgrad und Temperatur sowie eine leichte Reparatur. Insgesamt lassen sich damit 14 verschiedene Getränke zubereiten. Die Schwächen: Sie braucht mit einer Minute recht lang zum Aufheizen und ist ziemlich laut.

Platz 3 teilen sich im aktuellen Test gleich drei Vollautomaten von Jura, Miele und Siemens – sie bekamen jeweils die Gesamtnote 2,2.

Test-Schlusslicht: Zu viel Blei nach Entkalken

Schlusslicht des Testes wurde der Automat einer Newcomer-Marke: Die Cecotec Power Maticchino Touch Seria 8000 Nera für rund 470 Euro schaffte nur ein „befriedigend“ (3,1). Der Grund: Der Putzaufwand ist vor allem im Innenraum hoch, das Aufheizen dauert lang und nach dem Entkalken landete so viel Blei in der Kaffeetasse, dass der Gehalt knapp oberhalb der EU-Trinkwasserverordnung lag. Darüber hinaus fanden die Verkostungsexperten Espresso und Cappuccino wässrig und ohne Aroma. (rka)

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