So gesund sind Weihnachtsgewürze

Weihnachtsgewürze
© Burkert - Fotolia

Gewürze schützen Herz und Kreislauf

Der Rundgang auf dem Weihnachtsmarkt ist sooo lecker. Und ungesund, oder? Nein! Jetzt wird endlich mit den fiesen Gerüchten vom ungesunden Bratapfel aufgeräumt. Denn das, was in Weihnachtsgewürzen wie Kardamom, Zimt oder Anis steckt, ist äußerst gesund.

Schon seit je her gehören sie in Stollen und Lebkuchen oder Printen. Auch in Glühwein, Punsch und Tee kommt der Duft von Gewürzen wie Zimt und Nelken zum Tragen. Und im Weihnachtsgebäck kann man mit dem richtigen Einsatz von Gewürzen und Trockenfrüchten sogar ein Drittel Zucker einsparen.

Viele Gewürze regen den Appetit und die Verdauung an und verbessern Aroma und Geschmack von Speisen und Gebäck. Die vielen aromaträchtigen Verbindungen werden als sekundäre Pflanzenstoffe außerdem in den meisten Fällen positiv beurteilt. Sie regen die Verdauungssekretionen an und wirken antioxidativ, teilweise auch antibakteriell. Sie tragen damit zur Prävention verschiedener Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs bei.

Die kleine Gewürzkunde

Kardamom: Wirkt verdauungsfördernd und ist ein Aphrodisiakum.

Kardamom ist ein sehr feines Samengewürz mit würzig-aromatischem bis scharfem Geschmack. Pulverisiert oder mit Pfefferkuchengewürz kommt es in den Lebkuchen- und Gewürzplätzchenteig.

Anis: Ist gut gegen Blähungen und Husten, beruhigt den Magen-Darm-Trakt. Anissamen oder -pulver schmeckt und riecht süßlich aromatisch und ist das klassisches Gewürz für Lebkuchen, Anisplätzchen und Pfeffernüsse.

Piment: Hilft gegen Blähungen und Koliken.

Piment wird in der Weihnachtsbäckerei aber auch in Wild und Eintopfgerichten gerne verwendet.

Nelken: Wirken appetitanregend und helfen gegen Zahnschmerzen und Mundgeruch.

Gewürznelken haben einen brennend würzigen Geschmack und stark aromatischen Geruch. In der Adventszeit werden die Nelken bzw. ihr Pulver gerne für Lebkuchen, Kekse, Glühwein und Punsch verwendet.

Zimt: Optimiert den Blutzuckerspiegel und senkt die Blutfette.

Brennend würzig, wenig herb und dafür etwas süß ist der Geschmack.

Ohne Zimt gäbe es die bekannten Zimtsterne nicht und auch in Lebkuchen, Spekulatius und Pfeffernüssen darf er nicht fehlen.

Muskatnuss: Gut gegen Blähungen, im Übermaß ist Muskat allerdings gefährlich (halluzinogenes Rauschmittel).

Die Muskatnuss wird in Lebkuchen und Gebäck, aber auch in Saucen und Kartoffelgerichten verwendet.

Ingwer: Hilft gegen Übelkeit und ist ein Fatburner

Der aromatische Geruch und brennend scharfe Geschmack des Ingwers wird sowohl in der indischen Küche als auch in der Weihnachtsbäckerei geschätzt. Die Ingwerwurzel kommt frisch in Stücken, getrocknet oder pulverisiert in den Handel und ist die "Essenz" für Ingwerkuchen und -plätzchen.

Vanille: Beruhigt die Nerven, wirkt gegen süßen Heißhunger und ist aphrodisierend.

Vanille ist die Frucht einer tropischen Schlingpflanze, die zu den Orchideen gehört. Die schwarzen Stangen oder Schoten sind im Handel in Glasröhrchen oder luftdichten Plastiktüten erhältlich. Das ausgeschabte Mark der Stangen verleiht feinem Gebäck wie Vanillekipferln den charakteristischen, angenehm süßlichen Geruch und Geschmack.

Empfehlung

Rezept der Woche

Zitronentartelettes, glutenfrei und vegan

Zitronentartelettes, glutenfrei und vegan

Benutzerbild von Divina
Rezept von Divina
vom 09.05.2021
20 Min
mittel-schwer
günstig
(4)