Serbische Küche: Was isst man in Serbien?

Serbische Küche: Was isst man in Serbien?
Die serbische Küche steht für Grillspezialitäten © dues1980 - Fotolia

Die Küche Serbiens hat eine lange Tradition

In der serbischen Küche lassen sich sowohl griechische, als auch türkische und ungarische Einflüsse wiederfinden. Sehr beliebt in der serbischen Küche sind feurige und fettige Gerichte. Grillgerichte und Fleischzubereitungen aller Art – schmackhaft gewürzt mit Rosmarin, Ajvar, Thymian und Salbei - gehören zu den Spezialitäten.

Gemütlichkeit wird in der serbischen Küche groß geschrieben: Man lässt sich viel Zeit beim Essen. Zum Aufwärmen gibt es vielfältige Appetit anregende Vorspeisen, die aus verschiedenen Käsesorten, gekochten Kartoffeln, Oliven, Paprika, Eiern und geräuchertem Speck bestehen. Die Hauptspeise besteht aus drei Teilen. 

Los geht es mit einem Fisch- oder Fleischgericht . Es wird mit Kartoffeln, Reis und Gemüse der Saison zubereitet. Als Beilage wird frischer Salat mit Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln und Fetakäse serviert - eine Art griechischer Bauernsalat.

Sarma ist ein Klassiker der serbischen Küche

Nach einer kleinen Verdauungspause geht es mit der zweiten Hälfte des üppigen Mahls weiter: Typisch für den zweiten Hauptgang ist Sarma, eine Kohlroulade. Darauf folgt ein dritter Hauptgang. Je nach Anzahl der Gäste ist es entweder Spanferkel oder gebratene Rinderkeule.

Und wer danach immer noch nicht satt ist, für den geht es mit dem Dessert in die Verlängerung. Zu der süßen Nachspeise, bei der weder an Nüssen noch an Eiern und Butter gespart wird, wird starker türkischer Kaffee serviert.

Übrigens, um keine rote Karte vom Gastgeber zu bekommen, sei darauf hingewiesen, dass es sehr unhöflich ist, beim ersten Besuch die Einladung zum Kaffee abzulehnen, selbst wenn man eigentlich kein Kaffeetrinker ist.

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