Mit Butter und Ei, aber mit wenig natürlichem Zucker

Marmeladen-Ausstech-Plätzchen ohne weißen Zucker - so geht's

Süße Ausstechplätzchen ohne Raffiinadezucker
Süße Ausstechplätzchen ohne weißen Zucker © Gräfe und Unzer, Sabrina Sue Daniels

Weihnachtsplätzchen ohne Raffinadezucker

Lena Merz und Annina Schäflein haben sich als Bloggerinnen vor allem der gesunden Ernährung für Kleinkinder verschrieben. Schöner Nebeneffekt, wenn man die eigenen Kids möglichst naturbelassen und bekömmlich verpflegt: Man kommt selbst auch auf den Geschmack einer natürlicheren Süße. Da kommen in der Weihnachtszeit Plätzchenrezepte mit weniger und natürlicherem Zucker gerade recht – für die Kids und die Großen gleichermaßen. Hier verraten die beiden Kochbuchautorinnen ihr Rezept für Ausstech-Plätzchen mit Marmelade.

Die meisten von uns essen zu viel Zucker, vor allem weißen Zucker

Verschiedene Arten von Zucker auf Löffeln
Es gibt viele verschiedene Arten Zucker - viele sind natürlicher als der weiße Haushaltszucker. © iStockphoto

Wussten Sie, dass wir in Deutschland im Durchschnitt jeden Tag 100 Gramm Zucker verzehren? Die WHO empfiehlt 25 Gramm. Zeit also, mal draufzuschauen, wo man selbst steht. Wer nur einen Tag lang notiert, was er zu sich genommen hat und die Lebensmittel genau unter die Lupe nimmt, wird staunen, wo überall Zucker zugesetzt ist.

Zum Glück gibt es mittlerweile ganze Backbücher mit Rezepten, die auf weißen Raffinadezucker verzichten. In vielen veganen Rezeptsammlungen und Blogs wird ohnehin auf naturbelassene Süßmittel gesetzt. Lena Merz und Annina Schäflein hingegen lassen in „Weihnachtsplätzchen zuckerfei“* 🛒 nur Weißmehl und weißen Zucker weg. Stattdessen backen sie mit Dinkelmehl und Kokosblütenzucker, Reissirup, Dattelsüße, Apfelmark, Trockenfrüchten oder frischem Obst.

Bei den Ausstech-Plätzchen merkt man gar nicht, dass im Teig weniger Süße steckt als in Omas Lieblingsrezept – die Marmelade sorgt sowieso für ein zuckriges Gefühl im Mund. Wer den Puderzucker vermisst, kann das fertige Gebäck natürlich noch mit Birkenpuderzucker* 🛒 bestäuben – es ist dann aber insgesamt schon wieder mehr Zucker.

Das Rezept für die Ausstechplätzchen von Lena Merz und Annina Schäfer

150 g kalte Butter
2 Eigelb (M)
260 g Dinkelmehl (Type 630)
30 g Dattelsüße* 🛒
1 TL Spekulatiusgewürz (ersatzweise ½ TL Zimtpulver, ¼ TL gemahlener Kardamom, 1 Msp. gemahlene Nelken)
60 g zuckerfreier Fruchtaufstrich (z.B. Pflaumen-Birnen-Mus)

  1. Die kalte Butter würfeln und mit Eigelben, Mehl, Dattelsüße und Spekulatiusgewürz rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kalt stellen.
  2. Den Backofen auf 175° vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig halbieren und jede Portion auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder zwischen zwei Bögen Backpapier) ca. 4 mm dünn ausrollen. Mit dem runden Ausstecher 50 Kreise ausstechen. Mit dem Mini-Ausstecher aus 25 Plätzchen in der Mitte ein Herz ausstechen.
  3. Die Plätzchen auf die Backbleche setzen und nacheinander im Ofen (Mitte) 7–8 Min. backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter ca. 20 Min. auskühlen lassen. Die Plätzchen ohne Herz mit etwas Fruchtaufstrich bestreichen, je 1 Ausstecher mit Herz in der Mitte daraufsetzen und leicht andrücken. Die Plätzchen vor dem Verpacken trocknen lassen und in einer Blechdose im Kühlschrank ca. 1 Woche aufbewahren.
Hier geht’s zum Rezept für „sexy“ Vanillekipferl mit Ahornsirup.

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