Pommes - die neue Wunderwaffe gegen Haarausfall?!

Laut einer japanischen Studie soll eine enthaltene Chemikalie das Haarwachstum ankurbeln.
Helfen Pommes Menschen mit Haarausfall? Japanische Forscher sind davon überzeugt. © Christian Fischer

Dimethylpolysiloxan soll die Haare wieder sprießen lassen

Mit Fritten gegen Geheimratsecken, oder wie? Laut einer Studie aus Japan soll eine in den Pommes enthaltene Chemikalie das Haarwachstum ankurbeln.

In amerikanischen McDonalds-Filialen wird der Stoff ins Frittierfett gegeben

Das Silikonöl Dimethylpolysiloxan soll das Haar angeblich sprießen lassen. Praktischerweise werden damit Pommes Frites hergestellt. Forscher der japanischen Universität Yokohama konnten durch den Stoff Haarfollikelzellen in großen Mengen herstellen - 5.000 auf einmal.

Die Wissenschaftler ließen bei Mäusen mithilfe menschlicher Stammzellen Haare wachsen. Dies gelang alles durch das Dimethylpolysiloxan. In amerikanischen McDonalds-Filialen wird dieses Öl ins Frittierfett gegeben. Es verhindert das Schäumen von Fett.

Forscher sind sicher: Erfolg lässt sich auf den Mensch übertragen

Bisher gelang das Haarwachstum nur bei Mäusen, aber die Forscher gehen fest davon aus, dass auch der Mensch davon profitieren wird. Viele Männer und Frauen mit lichter werdendem Haar werden jetzt aufatmen. Auch für Menschen mit krankhaftem Haarausfall könnte diese Meldung neue Hoffnung bedeuten.

Jetzt die schlechte Nachricht: Erste Tests an Menschen werden wahrscheinlich in fünf Jahren möglich sein, wenn das Verfahren ausgereift ist. Auch wichtig: Ein regelmäßiger Verzehr von McDonalds-Pommes reicht nicht für volles Haar aus.

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