Naschen ausdrücklich erlaubt!

Kalorien sparen ohne Verzicht: Diese Tricks ermöglichen Plätzchengenuss ohne Reue

Kokosmakronen
Kokosmakronen sind nicht nur lecker, sondern haben auch vergleichsweise wenig Kalorien. Zumindest dann, wenn Sie sie selbst machen. © photocrew - Fotolia

von Nora Rieder

Eine Weihnachtszeit ohne Plätzchen ist für die meisten unvorstellbar. Dennoch fürchten viele, durch die leckeren Zimtsterne, Makronen und Lebkuchen in der Adventszeit zuzunehmen. Wer jedoch beim Backen einige Tipps beachtet, kann jede Menge Kalorien einsparen, ohne auf den Genuss der geliebten Weihnachtsklassiker verzichten zu müssen.

Wer selbst backt, kann jede Menge Kalorien einsparen

In der Adventszeit kommen wir an Stollen, Printen und Zimtsternen nicht vorbei. Bei einem Weihnachtsmarktbesuch fällt es den meisten noch schwerer zu widerstehen, weil die leckeren Düfte einem schon von weitem um die Nase wehen. Daher gilt: Gehen Sie nach Möglichkeit nicht hungrig über den Weihnachtsmarkt. Wer satt und zufrieden ist, kann gebrannten Mandeln und Co. leichter widerstehen.

Ansonsten gilt: Backen Sie selbst statt im Supermarkt oder Discounter zuzugreifen. Denn viele der industriell gefertigten Kuchen und Kekse enthalten mit bis zu 50 Prozent nicht nur sehr viel Zucker, sondern in der Regel auch Weißmehl. Beides sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel rasant ansteigt und schnell wieder abfällt, sodass wir nach kurzer Zeit schon wieder Hunger haben – und zwar bevorzugt auf Süßes. Grundsätzlich gilt: Bei Kuchen- und Plätzchenrezepten können Sie getrost ein Drittel der angegebenen Zuckermenge streichen, ohne dass dies Auswirkungen auf das Backergebnis hat. Auf diese Weise können Sie bei Vanillekipferl, Spritzgebäck und Spekulatius schon ordentlich Kalorien sparen.

Außerdem sollten Sie den Anteil des Weizenmehls zugunsten von Vollkornmehl reduzieren. Steht im Rezept beispielsweise „250 Gramm Mehl“, können Sie zum Beispiel mit 100 Gramm Vollkorn- oder Dinkelmehl und 150 Gramm Weizenmehl starten. Der leicht nussige Geschmack der Vollkornvariante passt gut zu den weihnachtlichen Leckereien. Außerdem sorgt die Verwendung von Vollkornmehl dafür, dass die Plätzchen wertvolle Inhaltsstoffe wie Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe enthalten. Und letztere bewirken, dass der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt, wir länger satt bleiben und folglich auch weniger essen.

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Verwenden Sie Backpapier und Silikonformen

Auch beim Backen selbst können Sie mit ein paar kleinen Tricks Kalorien sparen: Verwenden Sie beispielsweise Backpapier anstatt das Blech einzufetten. Das Gleiche gilt für die Formen: Wer auf Silikonformen für Kuchen oder weihnachtliche Muffins setzt, spart ebenfalls überflüssige Kalorien.

Beim Verzieren der Plätzchen mit Schokolade oder Zuckerguss können Sie die Kalorienmenge reduzieren, indem Sie das Gebäck mit Mustern oder Schokospritzern verzieren, statt es komplett mit dem Guss oder der Kuvertüre zu umhüllen. Bei der Wahl der Kuvertüre sollten Sie auf die Zartbitter- anstelle der Vollmilchvariante setzen. Auch wenn dunkle Schokolade aufgrund des höheren Kakao- und damit Fettanteils nicht weniger Kalorien als die Vollmilchkuvertüre hat, enthält sie aber weniger Zucker und liefert zusätzlich zellschützende Antioxidantien wie Polyphenole, die Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen. Zudem zügeln die enthaltenen Bitterstoffe den Appetit.

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Butter können Sie durch Magerquark ersetzen

Auch Fett können Sie bei vielen Plätzchen einsparen, indem Sie statt Butter eine Halbfettbutter verwenden. Alternativ können Sie die angegebene Menge Butter auch durch die doppelte Menge an Magerquark ersetzen. Klingt komisch, funktioniert aber tatsächlich. Der Magerquark sorgt zudem dafür, dass der Teig lockerer wird. Auch hier können Sie zu Beginn einfach erst einmal einen Teil der angegebenen Buttermenge durch den Quark ersetzen: Wer statt 250 Gramm Butter 200 Gramm Magerquark und 150 Gramm Butter verwendet, wird keine Geschmackseinbußen haben, spart aber schon ordentlich Kalorien ein.

Noch ein Trick mit großer Wirkung: Rollen Sie den Teig beim Backen etwas dünner aus. Alternativ können Sie auch kleinere Ausstechförmchen verwenden oder Kipferl und Spritzgebäck beispielsweise schmaler formen. Auf diese Weise können Sie also weiterhin fünf oder sechs ihrer Lieblingsplätzchen vertilgen, nehmen aber dennoch weniger Kalorien auf als zuvor.

Und wer dann auf den Plätzchenteller zwischen Spekulatius und Zimtsterne auch noch ein paar Trockenfrüchte und Nüsse schummelt, darf umso öfter zugreifen – und zwar ganz ohne schlechtes Gewissen.

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