6 Tipps, wie Ihr Brot länger frisch bleibt

Brotkasten mit Brötchen
In einem Brotkasten bleiben Brot und Brötchen länger frisch. © iStockphoto

Die richtige Lagerung ist das A und O

Ob zum Frühstück, im Büro oder beim Abendessen: Ein Leben ohne Brot – ob herzhaft oder süß belegt – ist für viele Menschen undenkbar. Nicht umsonst gelten die Deutschen als Brotweltmeister. In keinem anderen Land der Welt gibt es so viele verschiedene Brotsorten wie in Deutschland – nämlich rund 300. Für die meisten geht nichts über duftendes, am besten noch warmes Brot. Schade nur, dass das Brot oft bereits am nächsten Tag trocken oder sogar hart ist. Doch mit der richtigen Lagerung bleibt Ihr Brot länger feucht und frisch.  

Tipp 1: Lagern Sie Ihr Brot im Brotkasten

Brot wird meist in Papiertüten oder Plastikbeuteln verkauft. Auch, wenn es darin ein paar Tage hält, sollten Sie die Verpackung am besten entfernen. Lagern Sie Ihr Brot stattdessen in einem Brotkasten, zum Beispiel in einem aus Stahl* 🛒. Wichtig ist, dass dieser nicht luftdicht abgeschlossen ist. So kann die Luft besser zirkulieren, was bewirkt, dass das Brot weder zu feucht noch zu schnell hart wird.

Brottöpfe aus Ton haben den Vorteil, dass sie Wasser aufnehmen und es nach außen transportieren, bei Bedarf aber auch wieder an das Brot zurückgeben.

Brotkästen aus Holz* 🛒 besitzen durch die im Holz enthaltene Gerbsäure eine antibakterielle Wirkung. In Holzbrotkästen sollte man das Brot allerdings in eine Papiertüte gewickelt geben. Dadurch wird die Luftzirkulation verbessert.  

Wichtig: Reinigen Sie den Brotkasten regelmäßig. Entfernen Sie dazu die Krümel und waschen Sie den Brotkasten wenigstens einmal pro Woche mit Essig aus. So stellen Sie sicher, dass sich kein Schimmel bildet.

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Tipp 2: Bewahren Sie Ihr Brot bei Raumtemperatur auf

Viele denken, dass Brot im Kühlschrank am längsten frisch bleibt. Doch das ist ein Trugschluss. Im Kühlschrank verliert das Brot besonders schnell an Feuchtigkeit, wird dadurch schneller hart und büßt auch noch an Geschmack ein. Tatsächlich hält sich das Brot bei Raumtemperatur – also bei 18 bis 22 Grad - am besten.

Im Kühlschrank sollten Sie Brot nur dann lagern, wenn es draußen feucht-warm ist. Dieses Klima begünstigt nämlich das Schimmeln des Brotes.

Wenn Sie es in einem Brotkasten lagern, sollten Sie darauf achten, dass dieser nicht unmittelbar neben der Kaffeemaschine, dem Herd oder der Mikrowelle steht. Diese geben Hitze ab, welche dem Brot – genauso wie Kälte – ebenfalls schaden kann.

Tipp 3: Lagern Sie Brot immer auf der Schnittfläche

Wenn Sie verhindern möchten, dass Ihr Brot schnell austrocknet, sollten Sie es auch im Brotkasten oder Tontopf immer auf die Schnittfläche legen oder stellen. Auf diese Weise kann die Feuchtigkeit nicht so schnell über die Schnittfläche entweichen.  

Tipp 4: Je dunkler das Brot, desto länger hält es sich

Grundsätzlich gilt: Je dunkler das verwendete Mehl, desto länger hält sich das Brot. Darauf weist unter anderem die Initiative „Zu gut für die Tonne“ des Bundesverbraucherministeriums hin. Während sich Weißbrot aufgrund des hohen Weizengehalts nur etwa drei bis vier Tage hält, bleibt Vollkornbrot bis zu vier, Sauerteigbrot sogar bis zu sieben Tage lang frisch. Wenn Sie möchten, dass sich Ihr Brot über mehrere Tage hält, sollten Sie also zu Vollkorn- oder Sauerteigbrot aus Roggen oder Vollkornschrot greifen.

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Tipp 5: Reste am besten einfrieren

Vor allem Single-Haushalte werden das Problem kennen: Oftmals sind die Mengen, in denen Brot verkauft wird, zu groß. Wenn Sie verhindern wollen, dass das überschüssige Brot alt wird, können Sie es direkt nach dem Kauf einfrieren. Sie können das Brot entweder am Stück oder aber in Scheiben einfrieren. So können Sie es bei Bedarf einfach portionsweise auftauen und verzehren.  

+++Was Sie wie lange einfrieren können, verraten wir Ihnen hier.+++

Tipp 6: Werfen Sie altes Brot nicht weg!

Falls sich doch einmal altes, trocken gewordenes Brot angesammelt hat, gilt: bloß nicht wegwerfen. Ein Trick, um vor allem helles Brot und Weißmehlbrötchen wieder knusprig zu bekommen: Bestreichen Sie die Kruste mit etwas Wasser und backen Sie es etwa zehn Minuten auf.

Richtig altes Brot und Brötchen können Sie beispielsweise für die Herstellung von Croutons für Salat oder Suppen nutzen. Auch für die Herstellung von Semmelknödeln eignen sich trockene Brötchen ideal.

Hat sich jedoch bereits Schimmel gebildet, sollten Sie das Brot auf alle Fälle wegwerfen. In dem Fall genügt es auch nicht, den schimmeligen Teil weg zu schneiden. Denn die Schimmelsporen können bereits das gesamte Brot durchzogen haben, bevor sie als Schimmel sichtbar werden.

Und wenn Sie jetzt Lust auf frisches Brot bekommen haben: Hier finden Sie ein tolles Rezept für würziges Quarkbrot.

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