Meal Prep: Dreifach-Mutter spart über 100 Euro pro Monat

Jenn Carnaby aus Manchester spart über 100 Euro im Monat durch Meal Prepping.
Jenn Carnaby aus Manchester spart über 100 Euro im Monat durch Meal Prepping. © Jenn Carnaby

Wer vorbereitet ist, kommt nicht in Versuchung

Gesünder ernähren, nicht mehr so viel Fast Food oder bestelltes Essen: Viele dürften sich diesen Vorsatz für das neue Jahr gemacht haben. Und dann kommt der Alltag mit all seinem Stress und Chaos. Jeden Abend eine Stunde und mehr am Herd stehen? Spätestens jetzt fallen die meisten in alte Gewohnheiten zurück. Doch Jenn Carnaby hat die optimale Lösung gefunden, sich an ihren Diätplan zu halten und dabei nicht nur Zeit, sondern auch massig Geld zu sparen. Die dreifache Mutter aus Manchester (England) bereitet alle Mahlzeiten für die Familie für eine ganze Woche vor – und hat damit pro Monat rund 120 Euro mehr zu Verfügung.

Sonntag ist Vorkochtag

Drei Kinder, ihre Vollzeitarbeit als Bewährungshelferin, der neue Diätplan, um abzunehmen: Das alles bekam Jenn einfach nicht unter einen Hut. Doch dann fand sie die Lösung, wie sie der britischen Online-Plattform „Latest Deals“ erzählt: „Ich arbeite jetzt seit drei Monaten mit Meal Prepping. Ich suche mir einen Tag, meistens Sonntag, und koche alles für die Woche vor. Erst Reis, Pasta oder Kartoffelbrei oder was auch immer passt, dann das Hauptgericht, dann das Gemüse.“

Was fertig ist, kommt in eine große Kühltruhe und wartet dort auf seinen Einsatz. Wenn der Platz ausgeht, werden die Beilagen am entsprechenden Tag schnell in den Topf geworfen. Langweilig wird es durchs Vorkochen nicht, betont Jenn: „Ich mache alles Mögliche! Curry mit Hühnchen oder Rind, Spaghetti Bolognese, Chilli, Gemüseeintopf und so viel mehr. Alles, was man einfrieren kann, mache ich zu einer Mahlzeit!“

Meal Prep: Gesünder, günstiger, befriedigender

Für die Zutaten geben Jenn und ihr Mann wöchentlich umgerechnet zwischen 30 und 40 Euro aus. Organisation ist dabei das A und O: „Plant eure Mahlzeiten, schreibt eine Einkaufsliste und schiebt es nicht auf! Das spart euch später so viel Zeit. Besorgt euch gute Behälter, die mikrowellen- und spülmaschinengeeignet sind“, rät die dreifache Mama. Und so freut sich auch das Konto: Wer täglich einzelne Lebensmittel im Supermarkt shoppt, aus Mangel an Zeit und Energie auswärts essen geht oder nach Hause bestellt, gibt deutlich mehr aus. „Durchs Vorkochen sparen wir jeden Monat zwischen 80 und 100 Pfund“, freut sich Jenn – das sind umgerechnet immerhin 94 bis 117 Euro!

Laut der 33-Jährigen hat Meal Prepping noch viele weitere Vorteile: „Wir müssen weniger Lebensmittel wegwerfen, die schlecht werden. Außerdem gibt es mir die Zuversicht, meinen Diätplan einzuhalten. Sobald man die Routine hat, bekommt man schnell das befriedigende Gefühl, dass für die ganze Woche vorgesorgt ist. Außerdem ist es viel gesünder, weil man ganz genau weiß, welche Zutaten verwendet wurden – was man bei Take-away-Essen nicht tut.“

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