Gruselkuchen: Christine McConnell backt die besten 'creepy cakes'

Christine McConnell backt die besten Gruselkuchen der Welt
Christine McConnell backt die besten Gruselkuchen der Welt 03:14

Christine McConnell: Die besten Gruselkuchen der Welt

In Christine McConnells Kühlschrank übernachtet so mancher Albtraum. Die 34-Jährige aus Twin Peaks in Kalifornien (USA) backt die gruseligsten Kuchen der Welt. Sie ist eine wahre Expertin für Gruselkuchen in Form von Monstern und Aliens.

Christine, eigentlich gelernte Kosmetikerin, backt erst seit vier Jahren. Eine schlichte Obsttorte zu backen war ihr immer schon zu langweilig. Angefangen habe schließlich alles, als sie aus Spaß an einem Backwettbewerb teilgenommen und nichts gewonnen habe, berichtet die heutige Bäckerin. Danach sei ihr Ehrgeiz geweckt gewesen. Ein Jahr lang habe sie Backen geübt und beim nächsten Wettbewerb gewonnen.

Erst backte sie einfache Kreationen, dann immer schwierigere. Irgendwann stellte sie fest, dass sie die schaurigsten Kuchen am schönsten fand.

Genauso wohnt Christine übrigens auch: Im 60er-Jahre-Stil, düster und bizarr. Über sich selbst erzählt sie, dass sie ein großer Fan von gruseligen Horrorfilmen sei. Sie schwärmt von Hitchcock-Filmen, die sie dutzendmal gesehen hat.

Für ihre Horrorkuchen, die sie "creepy cakes" nennt, gibt es keine Back-Anleitungen. Christine muss alles selbst austüfteln. Während ihrer Back-Sessions läuft die Klimaanlage immer auf vollen Touren, denn beim Backen muss es so kalt wie möglich sein, damit sich die Backzutaten, wie beispielweise die Buttercreme, nicht erwärmen.

Sogar für die Premiere von Tim Burtons neuestem Kinofilm schuf Christine McConnell schon einen Gruselkuchen. Der Meister des Bizarren wollte etwas Besonderes zum Kinostart – und bekam es!

Weil ihre lange Arbeit meistens in Minutenschnelle verputzt wird, fotografiert Christine jeden ihrer Kuchen mit viel Aufwand selbst. In Dekorationen, die sie selbst bastelt und Kleidung, die sie selbst näht.

Auch wenn Christine oft tagelang braucht, um einen Kuchen fertigzustellen, hat sie uns eine schnelle und einfache Kreation gezeogt, die jeder sogar ganz ohne Backen basteln kann. Dazu muss man in Makronen aus dem Supermarkt ein Loch stechen, aus Modellierschokolade Augäpfel rollen und diese mit essbarer Farbe bemalen. "Der beste Trick, um einen düsteren Blick zu erreichen, ist, das obere Augenlid über die Pupille zu malen. Das sieht dann gemein und böse aus", erklärt sie uns.

Was ihre Gruselkuchen kosten, verrät Christine allerdings nicht. Sie backt meistens für große Kunden, denn als Mitbringsel zum Geburtstag wären die aufwändigen Kuchen zu teuer. Für einen Kuchen braucht Christine manchmal fünf Tage, an denen sie jeweils 15 Stunden arbeitet.

Christine McConnells ganz persönlicher Albtraum ist übrigens die Auslieferung! Noch ist keiner ihrer Kuchen zu Bruch gegangen, aber sie weiß, der Tag wird kommen, an dem aus einem ihrer Monster Matsch wird.

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