Fett sparen: Fettarme Alternativen zu fettreichen Lebensmitteln

Junge Frau beißt in ein Brot mit fettreduziertem Quark
Mit unseren Tipps senken Sie effektiv Ihren Fettkonsum © drubig-photo - Fotolia

Fettreduzierte Lebensmittel

In vielen Lebensmitteln, die wir täglich essen, steckt Fett. In Lebensmitteln wie Wurst oder Käse ist der hohe Fettgehalt weniger offensichtlich wie in Öl oder Butter beispielsweise. Was viele vergessen: Die meisten Lebensmittel gibt es auch in fettreduzierten Varianten oder es existieren zumindest fettärmere Alternativen. Auch beim Kochen, Braten und Backen kommen wir ohne Fett oder mit weniger Fett aus. Denn wenn wir unser Essen mit weniger Fett zubereiten, spart das nicht nur Kalorien, sondern es ist auch gesünder. Denn vor allem gesättigte Fettsäuren, die hauptsächlich in tierischen Produkten enthalten sind, wirken sich negativ auf den Cholesterinwert aus. Erhöhte Blutfettwerte wiederum steigern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit diesen Tipps reduzieren Sie Ihren Fettkonsum, ohne auf den Genuss verzichten zu müssen!

Milchprodukte

Vor allem Lebensmittel, die Sie täglich essen oder verarbeiten, sollten fettreduziert sein. Kaufen Sie beispielsweise Halbfettmargarine statt Butter oder Margarine. Steigen Sie um auf fettarme Milchprodukte. Nehmen Sie Milch mit 1,5 Prozent statt Vollmilch mit 3,5 Prozent Fett.

Statt Sahne können Sie eine Salatsoße auch gut mit Kondensmilch oder Naturjoghurt abrunden. Und für Soßen und Suppen nehmen Sie besser Dickmilch oder saure Sahne statt Creme frâiche. Auch bei den Käsesorten gibt es leckere fettarme Varianten.

Fleisch

Essen Sie statt Wurst lieber Schinken. Salami zum Beispiel besteht fast zur Hälfte aus Fett! Wenn Sie auf Wurst nicht verzichten wollen: Besser als Schweinewurst ist Wurst aus Geflügel. Fettarme Wurstsorten sind zum Beispiel Corned Beef, Schinken, Aspikwurst, kalter Braten. In den Eintopf geben Sie lieber Schinken als Speckwürfel. Und wenn Sie Fleisch essen wollen, achten Sie darauf, dass es mager ist, wie zum Beispiel Pute. Schneiden Sie Fettränder ab. Bei Hackfleisch gilt, je heller es ist, desto mehr Schweinefleisch ist enthalten, umso fettiger ist es also. Beim Braten sollten Sie eine beschichtete Pfanne oder Backpapier statt Bratfett verwenden.

Kartoffelprodukte

Ziehen Sie Pellkartoffen Pommes, Wedges und Kroketten vor und benutzen Sie keine Fritteuse. Besser als frittieren ist backen, kochen, dünsten oder grillen. Und wenn Sie abends vor dem Fernseher noch was knabbern müssen, dann lieber Salzstangen statt Chips. Chips haben viel Fett.

Obst und Gemüse

Wenig bis gar kein Fett haben Obst und Gemüse. Davon können Sie also jederzeit reichlich essen. Auch zum Kochen oder für Soßen eignen sich viele Gemüsesorten, insbesondere Tomaten und Gurken. Zu den nahezu fettfreien Obstsorten zählt der Apfel. Er hat darüberhinaus auch noch viel Vitamine.

Fettfrei zu kochen heißt nicht geschmacksfrei zu essen. Viele Gerichte lassen sich mit der richtigen Kombination von Kräutern und Gewürzen aromatisch zubereiten.

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