Essen richtig auftauen: Das müssen sie dabei beachten

Essen richtig auftauen: Das müssen sie dabei beachten
© PhotoAlto/Fruits & Vegetables

Festessen einfach einfrieren und richtig wieder auftauen

Es wird geschmaust und gefuttert – wer könnte dem Festmahl auch widerstehen. Trotzdem bleibt immer viel übrig. Kein Problem, das Ganze lässt sich leicht einfrieren und bleibt so noch viele Tage frisch. Doch tauen Sie die Speisen nicht einfach so wieder auf. Für mehr Frische und Vitamine gibt es ein paar Tipps zu beachten.

Gemüse sofort in den Topf

Gefrorenes Gemüse gibt man am besten direkt in den Topf. So bleibt es schön knackig und Vitamine und Nährstoffe gehen nicht verloren. Lag Gemüse im Gefrierbeutel im Froster, kann man den Beutel auch einfach im Wasserbad erhitzen. Den Inhalt können Sie dann direkt auf den Teller drapieren.

Auftauen: Schnell und lecker auf den Tisch

Im Kühlschrank auftauen schont das Essen

Fleischgerichte, Reisgerichte, Nudeln und ähnliches gehören im Kühlschrank aufgetaut. Das dauert zwar länger, aber so bleibt die Konsistenz erhalten. Das Fleisch bleibt zart und es bilden sich keine Bakterien. Wenn es schnell gehen soll, ist das Auftauprogramm der Mikrowelle eine Alternative.

Rohes Hackfleisch braucht besondere Aufmerksamkeit

Beim Hackfleisch, das Ostern doch nicht verwendet und eingefroren wurde, brauct viel Aufmerksamkeit. Hier breiten sich Keime besonders schnell aus. Das Hack sollte am besten in kleinen, flachen Portionen eingefroren werden. Dann kann man es direkt ohne Auftauen in den Topf geben und weiter verarbeiten. Ein bisschen Wasser dazu und anschließend kräftig durchgaren – dann haben Keime keine Chance.

Tabu: Zimmertemperatur und Heizung

Niemals dürfen Fleisch und andere Gerichte bei Zimmertemperatur oder gar auf der Heizung aufgetaut werden. Durch die Wärme vermehren sich Bakterien und Keime sehr schnell. Die Flüssigkeit, die beim Auftauen entsteht, gießen Sie immer ab. Ideal ist ein Behälter mit Siebeinsatz, bei dem das Auftauwasser ablaufen kann. Sie können sich aber auch ein Provisorium bauen aus Nudelsieb und Schale. Die fertigen Speisen können Sie prima im Backofen, beispielsweise in einer Auflaufform aufwärmen. Nach 15 Minuten bei 160 Grad ist alles bereit für den Verzehr. Wird das Essen vorher mit etwas Alufolie abgedeckt, kann es nicht verbrennen.

So bleiben Brötchen knusprig

Damit Brot und Brötchen nicht labberig werden, sondern schön knusprig bleiben, erhitzt man die Brötchen am besten kurz in der Mikrowelle. Anschließend erwärmt man sie auf dem Aufsatz des Toasters oder im Backofen bei niedriger Stufe. Da das Brot dann immer noch recht feucht ist, wird es rundherum knusprig beim Aufbacken. Bei einem ganzen Brot dauert es etwas. Es sollte im Kühlschrank eine Weile aufgetaut werden und dann bei etwa 200 Grad im Backofen fertig toasten. Scheibenweise eingefrorenes Brot kann man direkt in den Toaster geben und bei geringer Hitze aufwärmen.

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