Praktisch endlos haltbar: Diese zehn Lebensmittel verderben nicht

Diese Lebensmittel sind quasi endlos haltbar.
Diese Lebensmittel sind quasi endlos haltbar. © iStockphoto

Diese Produkte sind zu gut zum Wegschmeißen

Haben Sie letztens Ihren Vorratsschrank aussortiert und Nudeln und Reis entsorgt, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen war? Schade – denn ziemlich sicher waren diese Lebensmittel noch genießbar. Wir erklären, welche Lebensmittel praktisch endlos haltbar sind und warum. 

1) Nudeln

Unsere geliebten Nudeln sind so trocken, dass Bakterien und Pilze keine Chance haben – also verderben sie auch nicht so schnell!

2) Reis

Auch geschälter Reis oder Basmatireis verdirbt nicht. Eine Ausnahme bildet Naturreis: Hier kann der Keimling ranzig werden. 

3) Linsen

Auch bei trockenen Linsen können Bakterien kaum überleben. 

4) Honig

Auch schier endlos haltbar ist Honig – vorausgesetzt, es kommen keine Brotkrümel oder Butterreste hinein. 

5) Zucker

Auch Zucker ist ewig haltbar – egal, ob als Puderzucker, normaler Zucker oder in Würfelform.

6) Salz

Dasselbe gilt für Salz. Trocken und gut verschlossen gelagert wird es nie schlecht.

7) Mehl

Auch bei Mehl gilt: Gut geschützt und luftdicht verschließen, dann hält es viele Jahre lang!

8) Konserven

Ähnliches gilt für Konserven: Eingelegtes Obst, Dosentomaten und Co. halten in der ungeöffneten Konserve jahrelang – und auf jeden Fall über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Aufpassen sollten Sie allerdings, wenn die Konserven Dellen oder gar kleine Löcher haben. Die bilden Schlupflöcher für Erreger.

9) Essig

Destillierter Essig wird nie schlecht. Ausgenommen davon ist Essig mit Aroma. 

10) Spirituosen

Alkohol konserviert und macht Spirituosen unbegrenzt haltbar.

In diesen Produkten haben Bakterien keine Chance

Generell gilt: Je trockener das Lebensmittel ist, umso länger ist es haltbar. Denn Verderbniskeime brauchen ungebundenes Wasser, um sich zu vermehren. Zucker und Salz binden das Wasser und machen es so für Bakterien und Pilze unbenutzbar. Daher werden diese beiden auch gern zum Konservieren von Obst, Fleisch oder Fisch verwendet. Eine Ausnahme bilden Produkte aus Vollkorn wie Naturreis oder Vollkornnudeln. Sie enthalten den fettreichen Keimling, der mit der Zeit ranzig werden kann.

Mindeshaltbarkeitsdatum ist kein Verbrauchsdatum

Warum tragen dann aber auch normale Nudeln und Reis ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)? Das liegt an der Definition des MHD. Das garantiert nämlich, dass das Lebensmittel bis zu diesem Zeitpunkt seine typischen Eigenschaften wie Geruch und Geschmack behält. Es bedeutet aber nicht, dass es danach verdorben ist oder krank macht. Ganz im Gegenteil: Abgelaufene Lebensmittel dürfen sogar verkauft werden. Dann haftet jedoch der Verkäufer für die Qualität und nicht mehr der Hersteller.

Anders sieht es beim Verbrauchsdatum bei schnell verderblichen Lebensmitteln aus: Dieses Datum gibt an, bis wann das Produkt verbraucht werden muss.

Wie lange geöffnete Lebensmittel in der Regel noch haltbar sind, erfahren Sie hier.

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