Blattsalat: Besteht er nur aus Wasser und hat keine Vitamine?

Blattsalat: Besteht er nur aus Wasser und hat keine Vitamine?
Wie gesund ist Blattsalat wirklich? Erhält er wirklich kaum Nährstoffe und Vitamine? © Serge N

Besteht Blattsalat nur aus Wasser und hat deshalb keine Vitamine?

Salat besteht zu über 95 Prozent aus Wasser. Aus diesem Grund hat sich der Irrglaube verbreitet, dass wenig Platz für Vitamine bleibt. Dem ist natürlich nicht so. Außerdem benötigt der Körper nur wenige Mengen an Vitaminen. Von einigen sogar nur wenige Mikrogramm. Zu diesen Vitaminen zählt unter anderem die Folsäure, die für die Zellteilung und Blutbildung wichtig ist, und Beta-Karotin - eine Vorstufe von Vitamin A, das vor Hautalterung schützt und wichtig für die Augen ist. Diese Vitamine sind im Salat in relativ hohen Konzentrationen enthalten. Das Problem bei Salat ist eher, dass wir meist nur kleine Mengen davon zu uns nehmen. Selbst eine große Schüssel Blattsalat wiegt nur wenige Gramm. Man müsste also etwa 300 Gramm Feldsalat essen, um beispielsweise den täglichen Bedarf an Folsäure zu decken.

Da wir uns aber nicht ausschließlich von Salat ernähren, nehmen wir die restlichen wichtigen Vitamine im Idealfall durch andere Lebensmittel auf. So gut wie kein Lebensmittel ist in seiner Zusammensetzung vollkommen. Deshalb ist es besonders wichtig, Lebensmittel zu kombinieren, damit sie sich gegenseitig ergänzen und für einen ausreichenden Vitaminbedarf sorgen. Richtig kombiniert, leistet Salat einen guten Beitrag zur gesunden Ernährung. Es kommt also darauf an, so bunt wie möglich zu essen, damit der Körper alles bekommt, was er braucht. Wenn Sie morgens einen frisch gepressten Orangensaft trinken, das Mittagessen mit einem gemischten Salatteller beginnen, abends eine Gemüsepfanne und zwischendurch einen Apfel oder eine Möhre essen, sind Sie mit Vitaminen bestens versorgt.

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