Wasserkocher: Ein Muss unter den Küchenhelfern

Wasserkocher dampft
Auf einen Wasserkocher will in der Küche wohl kaum jemand verzichten. © iStockphoto

Neben dem Toaster und der Kaffeemaschine ist der Wasserkocher bei vielen täglich im Einsatz und gehört damit zur Grundausstattung jeder Küche. Frisch aufgebrühter Tee oder Kaffee lässt sich dank des Wasserkochers in Windeseile zubereiten. Möchten Sie die Kochzeit zum Beispiel für das Frühstücksei oder Spaghetti auf dem Herd verringern, kommt vorab auf dem Wasserkocher erhitztes Wasser in den Kochtopf. Und ist einmal gar keine Zeit zum Kochen, lässt sich mit dem Wasserkocher eine klassische Tütensuppe zaubern.

Der richtige Wasserkocher für jedermann

Keine Sorge, falls Sie auch zu denjenigen gehören, denen selbst Wasser anbrennt. Wasserkocher liefern schnell und mit wenigen Handgriffen kochendes Wasser. Im Prinzip haben alle Wasserkocher einen ähnlichen Aufbau und eine ähnliche Funktion. Aber im Hinblick auf zusätzliche Funktionen, Qualität und Design gibt der Markt eine große Auswahl her.

Als besonders praktisch haben sich Wasserkocher erwiesen, die kabellos und frei aufsetzbar sind. Bei Letzterem ist das Heizelement sicher integriert und verdeckt. Weitere Kriterien: Lässt sich der Wasserkocher leicht befüllen? Und lässt sich das Wasser auch ohne zu kleckern wieder ausgießen? Eine transparente Anzeige verrät den Wasserstand. Das Fassungsvermögen variiert je nach Größe. Es gibt kleine Wasserkocher für Single-Haushalte oder Camping-Ausflüge mit einem Fassungsvermögen von nur einem halben Liter und sehr große Kessel für bis zu zwei Liter Wasser.

Neben dem Standard-Wasserkocher aus Plastik oder Edelstahl gibt es für höhere Ansprüche an das Design Wasserkocher in Kombination mit Glas oder Kocher mit analogem Thermometer als Temperaturanzeige im Retro-Look. Sie haben außerdem die Wahl zwischen poliertem oder gebürstetem Chrom sowie vielen knalligen oder Pastell-Farben.

Wasserkocher-Spezial: Samowar, Heißwasserspender und Wifi-Wasserkocher

Ein traditioneller Wasserkocher ist der aus Russland stammende Samowar, was so viel bedeutet wie Selbstkocher. Die ersten Samoware wurden noch mit Holzkohle oder Petroleum beheizt, heute funktionieren sie, wie bei aktuellen Geräten üblich, mit elektrischen Heizelementen. Wer schon einmal das Vergnügen hatte, mit der Transsibirischen Eisenbahn zu fahren, der weiß, dass den Passagieren in jedem Wagen ein Samowar zur Verfügung steht.

Hinter einem Heißwasserspender versteckt sich ein stationäres Gerät, das heißes Wasser bevorratet und an einen modernen Kaffeevollautomaten erinnert. Es wird vor allen Dingen in der Gastronomie verwendet.

Keine Zukunftsmusik mehr ist der Wifi-Wasserkocher. Er zeigt, dass die technische Entwicklung unaufhaltsam voranschreitet und heißes Wasser auch bequem vom Bett aus per Sprachbefehl über das Smartphone 'aufgesetzt' wird.

Der grüne Wasserkocher: einige Fakten

Wasserkocher sind nicht nur günstig in der Anschaffung, sondern sie verbrauchen weniger Strom als ein Wasserkessel oder Kochtopf auf dem Elektroherd. Wussten Sie schon, dass bei verkalkten Geräten der Energieverbrauch steigt? Darum ist es sinnvoll, ein Gerät zu wählen, dass über einen herausnehmbaren Kalkfilter verfügt. Bereits beim Kauf gibt es einige Dinge zu beachten. Zum Beispiel spart eine eingebaute Temperaturregelung Zeit und Energie. Wenn das Wasser für grünen Tee auf 80 Grad geheizt werden soll, können Sie das vorab einstellen. Auch wenn der Wasserkocher sich automatisch abschaltet, spart dies Energie. Teilweise dauert es jedoch bis zu einer halben Minute bis der Wasserkocher sich abschaltet.