Stiftung Warentest: Kapsel- und Padmaschinen im Vergleich

Das sind die Testsieger

Kapsel- und Padmaschinen bieten viele Vorzüge. Denn im Gegensatz zu den altbewährten Kaffeemaschinen kommt hier das Heißgetränk ganz einfach per Knopfdruck. Doch welche Portionskaffeemaschine macht den besten Kaffee? Stiftung Warentest hat sechs Geräte für Kapseln und sechs Geräte für Pads getestet.

Zwei Testsieger bei den Kapselmaschinen

Bei den Geräten für Kapseln haben an der Spitze zwei Kaffeemaschinen punktgleich abgeschnitten. Sowohl das Modell De'Longhi Nespresso Pixie EN 125 (108 Euro) und Krups XN 720 Nespresso Citiz (149 Euro) wurden mit der Note 2,1 bewertet.

Die Mini-Maschine De'Longhi brüht einen guten Espresso mit viel lang anhaltender Crema und funktioniert zuverlässig. Einziger Nachteil: Von allen getesteten Kapselmaschinen ist De'Longhi am lautesten. Die Citiz von Krups brüht ebenfalls einen guten Espresso. Praktisch: Nach 9 oder 30 Minuten schaltet sich die Maschine von selbst aus. Und sie ist schnell, denn es dauert nur eine halbe Minute, bis die erste Tasse Espresso fertig ist.

Die Tchibo Cafissimo Compact ist zwar mit 79 Euro die günstigste Maschine, die auch die preiswertesten Kapseln (25 Cent) anbietet, doch der Espresso ist relativ wässrig mit deutlich weniger Crema. Außerdem tropft die Maschine lange nach und es werden grundlos Fehler gemeldet.

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Padmaschinen: Testsieger ist gut und günstig

Bei den Kaffeemaschinen für Pads geht die Philips Senseo HD 7863 (96 Euro) als Testsieger hervor. Vorteil: Die Pads kosten nur halb so viel wie Nespresso-Kapseln, teils sogar noch weniger. Zwar braucht die Padmaschine länger als ihre Kapselrivalen, dafür arbeitet sie sehr leise und nach anderthalb Minuten ist die erste Tasse Kaffee gebrüht. Ein weiterer Pluspunkt: Pads bestehen aus Zellstoff und sind kompostierbar, während die meisten Kapseln aus Plastik sind.

Die Padmaschine Inventum HK 11 hat von allen sechs getesteten Geräten am schlechtesten abgeschnitten und wurde lediglich mit 'ausreichend' bewertet. Die Maschine sieht zwar schön aus, aber weist allerlei Macken auf. So erhitzt sie viel mehr Wasser als nötig, so dass ein Schwall des heißen Wassers in den Tank zurückfließt. Da kann sich der Nutzer dann verbrühen.

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