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Prosecco, Winzersekt oder Champagner - was ist am besten?

Prosecco, Winzersekt oder Champagner - was ist am besten?

Preis- und Qualitätsunterschiede bei Schaumwein

Heute zum Thema Weinwissen wollen wir eine Antwort darauf geben, warum es zu erheblichen Preisunterschieden bei unseren geliebten Blubberbrausen kommen kann.

Der Grund des Preisunterschieds liegt hauptsächlich bei der Herstellung der Schaumweine. Ein Sekt ist, wie auch ein Champagner, Cava oder Spumante, ein zweimal vergorener Wein. Es wird also ein fertiger Wein noch einmal mit Hefe und Zucker in eine zweite Gärung geschickt. Oftmals geschieht dies in der Sektflasche, wodurch die entstehende Kohlensäure in der Flasche bleibt (dies nennt sich traditionelle Flaschengärung). Qualitätsunterschiede können hierbei schon erheblich vom Grundwein beeinflusst werden. Je besser dieser ist, desto besser der Sekt. Nach der zweiten Gärung des Grundweines, ist ein aufwändiges Verfahren notwendig, um die Hefeüberreste nach der Gärung aus der Flasche zu holen: das Degorieren. Bevor es jedoch dazu kommt, haben hochwertige Schaumweine eine mehrmonatige oder sogar jahrelange Lagerung vor sich (das kostet!). Diese bringt mit sich, dass die Blubberblässchen feiner und weicher im Mund empfunden werden, fast schaum - oder mousseartig… Durch einen, über einen langen Zeitraum, allmählich ansteigendem Winkel wird die Flasche behutsam gedreht, damit sich der Trub in der Flasche im Flaschenhals sammelt. Beim Degorieren, wird der Kopf eingefroren, die Flasche geöffnet und durch den Druck der Kohlensäure schießt der eingefrorene Pfropf aus der Flasche. Fertig ist die Blubberbrause!

Dagegen wird der Prosecco aus Italien, oder ein baugleicher deutscher Perlwein oder Secco anders hergestellt. Eigentlich ganz einfach! Ihr könnt das auch zu Hause machen. Hier wird dem Wein, wie beim Sodamaxxverfahren, Kohlensäure zugegeben! Wenn ihr das nachmachen wollt, gilt hier Vorsicht! Macht den Wein vorher richtig kalt, damit er die Kohlensäure besser bindet.

Und warum ist Champagner so teuer!? Er ist ein Sekt aus traditioneller Flaschengärung, wie jeder andere dieser Herstellweise, und unterscheidet sich insofern nur darin, dass er aus dem französischen Weinanbaugebiet „Champagne“ kommt. Nur Schaumweine aus dieser Region dürfen sich Champagner nennen und unterliegen strengen Regeln im Herstellverfahren. Durch den jahrzehntelangen guten Ruf der Champagnerhäuser können sie sich natürlich dementsprechende Preise erlauben. Unsere Meinung ist aber: Hände weg von Champagner und greift mal zu einem richtig schönen Winzersekt! Schont den Geldbeutel und schmeckt hervorragend. Lust bekommen? Dann probiert doch mal unser KRACK- Paket!