Proats und Oatmeal: Das gesündeste Frühstück der Welt?

Oatmeal mit Eiweiß ergibt Proats

Zugegeben, Haferbrei klingt nicht besonders lecker. Die graue Pampe ist heute eher als altbackenes Großeltern-Gericht verschrien und erfreut sich nur noch wenig Beliebtheit. Aber wie sieht es mit Oatmeal und Proats aus? Jeder, der nach neuen Ideen für sein Frühstück sucht oder mit Clean Eating beginnt, stößt früher oder später darauf. Immerhin sind Oatmeals und Proats bei den gesundheitsbewussten und sportbegeisterten Food-Bloggern schon längst DER Megatrend.

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Beim Oatmeal handelt es sich um eine vollwertige Frühstücksmahlzeit, die klassischerweise aus folgenden Grundzutaten besteht: Unbehandelte Vollkorn-Haferflocken, heißes Wasser und eine reife Banane. Um das Ganze noch etwas aufzupeppen und ein Maximum an Vitaminen in die Schüssel zu bringen, können noch Obst, Nüsse oder andere gesunde Leckereien folgen– je nach Geschmack, versteht sich.

Proats werden daraus, wenn zu den Haferflocken, Wasser und Banane eine weitere eiweißreiche Zutat dazukommt. Das Wort Proats setzt sich nämlich zusammen aus ‚Protein‘ und ‚Oats‘, also Eiweiß und Haferflocken. Zwar sind Haferflocken auch eiweißhaltig. Doch echte Proats werden aus einem Haferbrei, wenn mehr als 20 Prozent der Kalorien aus Eiweiß stammen. Dazu wird das Oatmeal einfach mit Milch, Quark, Joghurt, Eiweißpulver oder Erdnüssen vermischt. Schon wird aus einem ohnehin schon gesunden Frühstück eine echte Fitnessmahlzeit.

Vorher aber werden die Haferflocken und die kleingeschnittene Banane in der Schüssel mit heißem Wasser übergossen - gerade so viel, das alles bedeckt ist – und mindestens zehn Minuten und bis zu zwölf Stunden zugedeckt quellen gelassen. Wer es gerne etwas süßer mag, kann später noch Agavendicksaft hinzufügen.

Oatmeals und Proats liefern wertvolle Ballaststoffe

Klingt nicht nur gesund - ist es auch: Denn Oatmeals und Proats bieten so ziemlich alle wichtigen Nährstoffe, die der Körper über den Tag verteilt braucht. Durch die Kohlenhydrate in den Haferflocken und der Banane bekommt der Körper genau die Energie, die er morgens benötigt, um auf Touren zu kommen. Die Ballaststoffe, die durch das warme Wasser herausgelöst werden, sorgen zudem dafür, dass wir lange satt bleiben. Darüber hinaus ist auch der Eisen- und Magnesiumgehalt erstaunlich. Durch die Haferflocken enthält Oatmeal in etwa so viel Eisen wie Fleisch, während die Banane bereits ein Sechstel des täglichen Bedarfs an Magnesium abdeckt. Für die Vitamine kann schließlich das Topping aus Äpfeln, Beeren und Co. sorgen. Milch, Joghurt oder Quark liefern wertvolles Eiweiß, das für den Muskelaufbau notwendig ist und das Calcium daraus sorgt für die Stabilität der Knochen. Und das Beste: Das Ganze lässt sich super vorbereiten – so tut man seinem Körper nicht nur etwas Gutes, man spart morgens auch noch Zeit.

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