Mikrowelle richtig nutzen: Darauf müssen Sie achten

Mikrowelle oder Herd: Was schmeckt besser?
Mikrowelle oder Herd: Was schmeckt besser? Der Aufwärm-Test 00:02:58
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Die Vor- und Nachteile der Mikrowelle

Dass die Mikrowelle ein ehrenhafter Helfer in der Küche ist, wird wohl niemand bestreiten. Die Vorteile liegen auf der Hand. Das Essen ist schneller warm als auf dem Herd. Doch was schmeckt besser: Aufgewärmtes in der Mikrowelle oder im Topf? Das haben wir getestet, das Ergebnis sehen Sie im Video.

Die Mikrowelle kann sehr energiesparend sein

Generell ist es so, dass in der Mikrowelle Wassermoleküle in Schwingung versetzt werden, wodurch sie sich erwärmen. Daher eignen sich zum richtigen Erhitzen also vor allem Lebensmittel mit hohem Wassergehalt. Lebensmittel mit wenig Wasseranteil sollte man lieber auf dem Herd erwärmen.

Um zu verhindern, dass durch den entstehenden Druck Würstchen oder Tomaten platzen, sticht man sie am besten einmal an. Dann kann die Flüssigkeit entweichen, falls der Druck zu hoch ist. Apropos hoher Druck: Gefäße sollten nicht fest verschlossen sein. Auch dann bildet sich ein Überdruck und es besteht Explosionsgefahr. Experten raten, die Deckel nur leicht zu schließen oder die Gefäße abzudecken, das verhindert die Explosion und schützt genügend vor 'Sauerei' durch Umherspritzen in der Mikrowelle.

Da das Erhitzen in der Mikrowelle schneller geht als auf dem Herd, ist die 'Mikro' effizienter und kostensparender als ihre Konkurrenten in der Küche. Durch die kurze Garzeit werden auch die in der Nahrung enthaltenen Vitamine geschont. Je kürzer das Aufwärmen dauert, umso besser also.

Dieses Geschirr ist am besten für die Mikrowelle geeignet

Wichtig ist, dass das Essen gut durchgerührt ist. Nudeln oder Lasagne werden gleichmäßig heiß, wenn man in zwei Schritten aufwärmt und zwischen den beiden 'Mikrowellen-Gängen' das Essen einmal umrührt.

Und welches Geschirr sollte man nehmen? Vermeiden müssen Sie dünnes Metall und Aluminium, denn diese Stoffe führen in der Mikrowelle zu elektrischer Ladung und Entladung. Eigens gefertigtes Mikrowellen-Geschirr eignet sich natürlich am besten, Porzellan und Glas gehen auch. Bei offenen Gefäßen macht es Sinn, den Rand mit einem Unterteller abzudichten, damit die Flüssigkeit nicht in der Mikrowelle umherspritzt.

Übrigens: Je kleiner die Portion ist, umso höher ist die Energie-Ersparnis im Vergleich zum Herd. Besonders für Singles ist die 'Mikro' also 1. Wahl.