Kaffee kochen: So gelingt die perfekte Tasse Kaffee

Kaffee kochen: So machen Sie nichts falsch

Kaffee kochen kann jeder? Das denken Sie. Tatsache aber ist, dass der Weg zu einer leckeren Tasse des beliebten Heißgetränks gepflastert ist mit Fallen. Darauf müssen Sie achten, damit Ihnen der Kaffee nicht bitter aufstößt.

Obwohl Kaffee als das Lieblingsgetränk der Deutschen gilt, wird bei der Zubereitung viel falsch gemacht. Wissen Sie, warum Kaffee nicht mit kochendem Wasser aufgebrüht werden sollte? Oder wieso Sie Kaffee nicht im Kühlschrank aufbewahren sollten? Mit diesen Tipps werden Sie in Zukunft jedem Café der Welt Konkurrenz machen.

Wie und wo sollten Sie Kaffee aufbewahren?
Kaffee sollte trocken, kühl und luftdicht verschlossen aufbewahrt werden. Am besten eignet sich eine fest verschließbare Dose, die Sie dann im Küchenschrank lagern. Kaffee gehört nicht in den Kühlschrank. Zum einen verliert er dort sein Aroma, zum anderen wirkt er als wahrer 'Aromamagnet', der leicht fremde Gerüche annimmt. Außerdem kann sich durch den Temperaturunterschied Kondenswasser bilden, dass den Geschmack beeinträchtigt.

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Tipps für die Zubereitung

Bohnen oder Pulver - was sollten Sie kaufen?
Wichtig ist die Qualität des Kaffees. Kaffee kaufen Sie am besten in einer Rösterei. Dort ist er mit bis zu drei Euro pro 100 Gramm allerdings deutlich teurer als im Supermarkt oder Discounter, wo Sie 500 Gramm schon für drei bis vier Euro bekommen. Am besten kaufen Sie Kaffee immer nur in kleineren Mengen, die Sie in absehbarer Zeit verbrauchen. Bohnen bewahren länger ihr Aroma, das sich in Pulver schnell verflüchtigt. Daher lohnt sich die Anschaffung einer Kaffeemühle. Am besten sind solche mit einem Kegel- oder Scheibenmahlwerk.

Welches ist die richtige Mahlstärke?
Sie können einen Mahlgrad zwischen 1 und 13 wählen. Bei Mahlgrad 1 ist der Kaffee staubfein. Diese Stärke eignet sich für die Zubereitung von Mokka. Für den normalen Filterkaffee eignet sich ein Mahlgrad zwischen drei und vier.

Warum sollten Sie Kaffee nicht mit kochendem Wasser aufbrühen?
Viele Kaffeetrinker übergießen das Kaffeepulver mit sprudelnd kochendem Wasser. Dadurch wird der Kaffee aber bitter, da vermehrt Bitter- und Gerbstoffe aus dem Kaffee gelöst werden. Am besten ist eine Wassertemperatur von 90 bis 95 Grad. Diese Temperatur ist erreicht, wenn sich die Wasseroberfläche wieder beruhigt hat, nachdem das Wasser gekocht wurde.

Wie viel Pulver soll ich verwenden?
Generell gilt, dass es natürlich von der Kaffeesorte abhängt, wie viel Pulver Sie brauchen, damit der Kaffee weder zu stark noch zu dünn wird. Der Richtwert liegt bei etwa 8 Gramm pro Tasse. Wer es etwas stärker mag, nimmt dementsprechend mehr Pulver.

Wirkt sich die Wasserhärte auf den Geschmack aus?
Der Härtegrad des verwendeten Leitungswassers wirkt sich stark auf das Aroma aus. Je mehr Kalk das Wasser enthält, umso härter ist es und desto mehr bindet es die geschmacksgebenden Säuren im Kaffee. Daher bereiten viele Kaffeetrinker ihren Kaffee mit Mineralwasser zu. Allerdings kann das wiederum einen Eigengeschmack haben.

Sie sehen: Kaffeekochen ist gar nicht so einfach. Aber mit den unseren Tipps klappt es bestimmt!

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KOMMENTARE
   Backstaernsche
Soso, interessant
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