Hühnersuppe bei Erkältung: Das macht die Hähnchenbrühe so gesund

Das Rezept von Familie Schlemmer aus Neuwied
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Oma hat es schon immer gewusst

Sie weckt bei uns Kindheitserinnerungen, ist ein beliebtes Hausmittel bei Erkältungen, wärmt und hat schon öfter nach einer durchzechten Nacht den Kater vertrieben – die Hühnersuppe. Und da sie auch unserer Seele gut tut, gibt es für sie sogar einen Gedenktag: Am 12. November wird der ‚Hühnersuppe für die Seele‘-Tag gefeiert. Für uns ein Grund, das Süppchen mal genauer unter die Lupe die nehmen. Was macht sie so gesund?

Oma hat es schon immer gewusst – bei Erkältung war Hühnersuppe ihre Wunderwaffe Nummer eins. Und die Großmutter hatte Recht, denn das Süppchen aus Hühnchen verleiht uns bei Infekten neue Kraft. Ihr Dampf befeuchtet die Schleimhäute und befreit somit die Nase und den Hals besser vom Sekret. Die Hitze tötet die Viren und wärmt von innen. Außerdem sollen Zutaten aus der frischen Hühnersuppe antibakteriell wirken und somit Infekte der oberen Atemwege bekämpfen. Welche Zutaten oder Inhaltstoffe genau dafür verantwortlich sind, weiß man nicht exakt. Auch sind viele Experten bei Studien zur heilenden Wirkung von Hühnersuppe skeptisch. Schließlich gehe eine Erkältung meist nach ein paar Tagen weg, auch ohne Suppe. Dennoch raten die Ärzte davon nicht ab. Denn sie liefert wichtige Mineralien und trägt nicht zuletzt zur Flüssigkeitszufuhr bei, was gerade bei Fieber besonders wichtig ist. Und außerdem verbinden wir selbst mit der Suppe einen Heilungseffekt - und was der Seele gut tut, tut auch dem Körper gut.

Außerdem hilft Hühnersuppe nicht nur bei Erkältungen, sie ist auch noch leicht verträglich. Das macht sie zu einem perfekten Gericht bei Magenbeschwerden oder als Katermahlzeit. Und zu guter Letzt schmeckt ein selbstgemachtes Hühnersüppchen einfach total lecker – ganz egal, ob wir erkältet sind oder nicht.

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