Fipronil-Skandal: Wie gefährlich sind belastete Eier für Kinder?

Expertin Silke Schwartau klärt Fragen zum Fipronil-Skandal
Expertin Silke Schwartau klärt Fragen zum Fipronil-Skandal Die häufigsten Fragen zu den belasteten Eiern 00:02:09
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Die wichtigsten Fragen zum Fipronil-Skandal

Der Skandal um mit Fipronil belastete Eier ist laut Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) noch nicht vorbei. "Ich kann keine Entwarnung geben, dass wir alle Kontaminierungen und Lieferwege der belasteten Eier lückenlos aufgeklärt haben", sagte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. "Daran arbeiten die deutschen Überwachungsbehörden auch mit Hochdruck. Soweit uns bekannt ist, konzentriert sich dieses auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Aber alle Bundesländer sind potenziell betroffen."

Ein Frühstücksei pro Woche eher ungefährlich

Nun wird geprüft, ob verarbeitete Produkte ebenfalls belastet sind. Sind auch Nudeln, Mayonnaise oder gekaufter Kuchen betroffen? Diese Frage hat uns auch über unsere Facebook-Seite erreicht. Expertin Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg erklärt, dass bereits in Eier- und Kartoffelsalat das Läuse-Gift gefunden wurde. Allerdings ist die Fipronil-Menge gering und die Waren wurden aus dem Verkehr gezogen.

Wie gefährlich können Fipronil-belastete Eier für Kinder werden? Auch wenn ein Frühstücksei in der Woche nicht gefährlich werden kann, sollten Kinder vorsichtshalber derzeit keine Eier mit der Kennzeichnung 'NL' essen. Gleiches gilt auch für Erwachsene.

Ernährungsexpertin Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg beantwortet im Video weitere wichtige Fragen rund um den Eier-Skandal.