Diese Zusatzstoffe gefährden unsere Gesundheit

Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln
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Zusatzstoffe in Lebensmitteln: Warum sind sie so gefährlich?

Viele Zusatzstoffe, die in unseren Lebensmitteln enthalten sind, sind bislang hinsichtlich ihrer Wirkung auf unseren Körper noch nicht genau erforscht. Dies erschwert die Festlegung von Richt- oder Referenzwerten. Somit bergen Zusatzstoffe ein hohes Gesundheitsrisiko.

Zusatzstoffe sind vor allem für die Menschen gefährlich, die sich sehr einseitig ernähren oder unter Vorerkrankungen und Allergien leiden. Doch auch Kinder sind in besonderem Maße gefährdet, da ihr Körper schon auf geringe Mengen möglicher Allergene reagiert.

Zusatzstoffe dienen vor allem dazu, die Verarbeitung von Lebensmitteln zu erleichtern, das Aussehen und den Geschmack zu verbessern und die Haltbarkeit zu verlängern.

Grob lassen sich folgende Klassen von Zusatzstoffen unterscheiden:
EMULGATOREN ermöglichen, dass sich sonst nicht mischbare Stoffe verbinden.
FARBSTOFFE tragen zu einem ansprechenden und appetitanregenden Erscheinungsbild der Lebensmittel bei.
GESCHMACKSVERSTÄRKER intensivieren das natürliche Aroma der Lebensmittel.
KONSERVIERUNGSSTOFFE erhöhen die Haltbarkeit von Lebensmitteln.
SÜßUNGSMITTEL werden vor allem zum kalorienarmen Süßen von Getränken und diätetischen Produkten eingesetzt.

Um die verschiedenen Zusatzstoffe in der heutigen Europäischen Union zu ordnen, wurden die E-Nummern eingeführt, die in allen Ländern der EU gelten. E steht hierbei für „Europa“ aber auch für „edible“ = engl. für essbar. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, die verwendeten Zusatzstoffe sprachunabhängig zu bestimmen.
Die E-Nummern werden in der Zutatenliste aller konservierten und verarbeiteten Lebensmitteln aufgeführt.

Grundsätzlich gilt, dass möglichst viele frische und unverarbeitete Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen sollten. Frisches Obst und Gemüse, Salat, aber auch frischer Fisch, Vollkornprodukte und frische Backwaren sind weitgehend frei von Konservierungsstoffen. Vor allem Fertiggerichte, Süßigkeiten und weiterverarbeitete Lebensmittel enthalten viele Farb- und Konservierungsstoffe und sollten so selten wie möglich auf dem Speiseplan stehen.

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Klassifizierung der Zusatzstoffe

In der folgenden Liste der gesundheitsgefährdenden Zusatzstoffe sehen Sie, welcher Zusatzstoff sich hinter der jeweiligen E-Nummer verbirgt, in welchen Lebensmitteln er zu finden ist und welche Nebenwirkungen er auslösen kann.

Für alle Menschen bedenklich sind die folgenden Zusatzstoffe:

E 102 Tartrazin: gelber Farbstoff, der Allergie auslösend bei Menschen wirkt, die Aspirin oder Benzoesäure nicht vertragen. Dies kann sich durch Hautausschlag oder Atemprobleme bemerkbar machen.
E 104 Chinolingelb: gelber Farbstoff, der in den USA wegen Krebsgefahr verboten ist.
E 110 Sunsetgelb FCF: oranger Farbstoff, der Neurodermitis oder Asthma begünstigt.
E 122 Azorubin: roter Farbstoff, der ähnlich wirkt wie E 110.
E 123 Amaranth: roter Farbstoff, der häufig in Aperitifweinen oder Spirituosen verwendet wird und vermutlich krebsauslösend wirkt.
E 124a Ponceau 4R: roter Farbstoff, der allergen wirkt.
E 127 Erythrosin: roter Farbstoff, der häufig für Cocktailkirschen oder Obstsalat verwendet wird und die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen kann.
E 129 Allurarot AC: roter Farbstoff, der allergen wirkt.
E 142 Grün S: grüner Farbstoff, der Alzheimer begünstigen könnte.
E 284 Borsäure: Konservierungsstoff, der nur noch für Kaviar zugelassen ist. Borsäure reichert sich im Körper an und kann dadurch zu Organschäden führen.
E 385 Calcium-dinatrium-EDTA: Antioxidationsmittel, das vor allem bei der Konservierung von Hülsenfrüchten, Pilzen oder Fisch Anwendung findet. Es kann den Stoffwechsel beeinträchtigen.
E 425 Konjak: Verdickungsmittel, das beispielsweise Glasnudeln zugesetzt wird und die Nährstoffaufnahme behindert.
E 512 Zinn- ll- Chlorid: Antioxidans, das häufig für Dosen und Glaskonserven verwendet wird und Übelkeit auslösen kann.
E 999 Quillajaextrakt: Schaumbilder, der in nicht alkoholischen Getränken auf Wasserbasis wie Ginger Ale enthalten ist und Blutgifte (Saponine) enthält.
E 1520 Propylenglycol: Konservierungsstoff, z.B. bei Aromen, der zu Vergiftungen führen kann.

Diese Zusatzstoffe behindern die Mineralstoffaufnahme und beeinträchtigen auf diese Weise den Stoffwechsel.


Für Kinder bedenklich sind die folgenden Zusatzstoffe:

E 120 Conchenille: roter Farbstoff, der aus Schildläusen gewonnen wird und allergieauslösend wirkt.
E 151 Brilliantschwarz BN: schwarzer Farbstoff, der Erkrankungen wie Neurodermitis oder Asthma negativ beeinflussen kann.
E 154 Braun FK: braune Mischung unterschiedlicher Farbstoffe, die allergen wirkt.
E 180 Litholrubin BK: roter Farbstoff, der häufig in Käserinde enthalten und allergen ist.
E 950 Acesulfam K: Süßstoff, dessen Süßkraft den von Zucker um das 200-fache übersteigt. Zu seinem Schädigungspotenzial liegen unterschiedliche Ergebnisse vor.
E 951 Aspartam: teils gentechnisch hergestellter Süßstoff, der möglicherweise krebserregend wirkt.
E 952 Cyclamat: Süßstoff in Kaugummis oder Bonbons, der zu Zellveränderungen führen kann.
E 954 Saccharin: Süßstoff, der in Tierversuchen krebsauslösend war.
E 957 Thaumatin: Süßstoff, der 3000-mal süßer ist als Zucker und Übergewicht fördert.
E 965 Maltit, Maltitsirup: Süßungsmittel, das Durchfall und Blähungen begünstigt.
E 966 Lactit: Süßungsmittel, das ebenfalls zu Durchfall oder Blähungen führen kann.
E 967 Xylit: Süßungsmittel, wirkt wie E 965 und E 966.

Bei diesen Zusatzstoffen handelt es sich vorrangig um Farb- und Süßstoffe, die zu Konzentrationsstörungen und Hyperaktivität bei Kindern beitragen können. Zudem begünstigen sie Erkrankungen wie Neurodermitis und Asthma.


Für Allergiker bedenklich sind folgende Zusatzstoffe:

E 100 Kurkumin: gelber Farbstoff, der Allergien auslösen kann und den Gallenfluss fördert.
E 132 Indigotin: blauer Farbstoff, der vor allem Süßigkeiten und Liköre färbt und in Kombination mit Natriumnitrit bei Tieren Erbgutschäden auslöst.
E 200 bis E 203 Sorbinsäure: Konservierungsstoff, der Asthma oder Neurodermitis verstärken kann.
E 210 Benzoesäure: Konservierungsstoff, der häufig Salat- und Fischprodukten zugesetzt wird. Mögliche Nebenwirkungen sind noch nicht eindeutig belegt, aber wahrscheinlich.
Da das Immunsystem von Allergikern sehr heftig auf vergleichsweise harmlose Fremdstoffe reagiert und diese wie Krankheitserreger bekämpft, können chemisch veränderte und stark bearbeitete Lebensmittel das Immunsystem zusätzlich reizen. In der Folge können sich Symptome wie Hautausschlag, Schluckbeschwerden oder Atemprobleme verstärken oder zu den bisherigen Beschwerden hinzukommen.

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