Christstollen im Test: Diese Stollen schmecken richtig gut

Christstollen im Test: Welche schmecken am besten?

Alle Jahre wieder werden sie gern verschenkt oder an der winterlichen Kaffetafel vernascht - auch wenn sie teilweise schon ab September in den Supermarktregalen liegen: Aromatische Christstollen oder saftige Marzipanstollen. Dabei gibt es ordentliche Preisunterschiede: Von 22 Euro pro Kilo (Nideregger Marzipanstollen) bis knapp 3 Euro (Stollen vom Discounter) reicht die Preisspanne. Doch sind die teuren auch wirklich besser? Stiftung Warentest hat 18 Stollen, 5 Dresdner Christstollen und 13 Marzipanstollen probiert und getestet.

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Bei dem berühmten Dresdner Christstollen gelten strenge EU-Regeln: Als klassischer Butter-Rosinenstollen muss er unter anderem mindestens 500 g Butter oder Butterschmalz auf ein Kilo Mehl enthalten. Außerdem muss er tatsächlich zumindest aus dem Großraum Dresden stammen. Marzipanstollen darf überall und außerdem mit Pflanzenfett gebacken werden.

Den Testern war der Geschmack und die Konsistenz des Gebäcks am wichtigsten - immerhin schnitten sieben Stollen dieser Testreihe mit der Note 'sehr gut' ab! Darunter der Dresdner Stollen von 'Emil Reimann' für 8 Euro und der teure 'Dresdner Christstollen Original' von 'Lafer Confiserie Collection' für 20 Euro.

Bei den Marzipanstollen erreichten auch die teureren Produkte von 'Niederegger' (22 Euro pro Kilo) und 'Emil Reimann' (20 Euro) die besten Noten. Die preiswerteren Marzipanstollen aus dem Discounter schnitten weniger gut ab: Die Stollen beispielsweise von 'Lidl', Aldi Süd, Netto oder 'Penny' bekamen jedoch wenigstens noch ein 'befriedigend'. Geschmackliche Schlusslichter: Die Marzipanstollen von Norma/Goldora und von Aldi Nord/Reichsgraf wurden mit 'ausreichend' benotet. Beide kosten knapp 3 Euro.

Erfreulich: Ein besorgniserregender Gehalt an Schadstoffen oder mikrobiologischen Verunreinigungen wurde bei keinem Stollen gemessen.

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